Hamburg Entwarnung nach Ebola-Verdacht

Die Hamburger Wissenschaftlerin, die eine Ebola-Infektion befürchtet hatte, hat das Krankenhaus beschwerdefrei verlassen können.

Entwarnung nach dem Ebola-Verdacht bei einer Hamburger Forscherin: Die Wissenschaftlerin hat sich nicht mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert. Nach Ablauf der Inkubationszeit von 21 Tagen - der Zeit zwischen einer Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome - sei die Frau nach Hause entlassen worden, teilte das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) am Donnerstag mit.

Die Forscherin hatte sich am 12. März bei einem Laborunfall im Hamburger Tropeninstitut mit einer leeren Spritze gestochen, in der zuvor Virus-Proben waren. Sie war daraufhin erstmals mit einem Impfstoff behandelt worden, der bisher nur an Tieren erprobt wurde.