Auch Halogenleuchten sparen Energie - demnächst passen sie sogar in Standardfassungen.

Stromsparen kann man auch anders: Neben den Leuchtstoffröhren, aus denen Energiesparlampen bestehen, bieten Hersteller auch Halogenleuchten als effiziente Variante zur Glühbirne an.

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Wo konventionelle Glühbirnen aus einem Watt elektrischer Leistung maximal 15 Lumen Lichtstrom machen, da erreichen Halogenleuchtmittel bis zu 25 Lumen. Das entspricht einer Ersparnis um die 40 Prozent.

Dabei nutzen Halogenlampen das gleiche Prinzip wie Glühbirnen. Der Strom bringt einen Metallfaden zum Glühen. Chemische Halogen-Verbindungen - vor allem Jod und Brom - fangen die am Glühdraht verdampfenden Metallatome auf, und bringen sie zurück.

Das hat etliche Vorteile: Die Metallpartikel verschmutzen nicht das Glas, weshalb der Glaskolben kleiner sein kann. Das wiederum erlaubt das Einfüllen teurerer Gase, die das Abdampfen weiter begrenzen. Zudem kann der Draht etwa 300 Grad Celsius heißer werden, sodass er mehr sichtbares Licht und weniger Wärmestrahlung abgibt als in einer konventionellen Birne - und trotzdem doppelt so lang durchhält.

Bislang wird die Technik meist genutzt, um helleres und schärfer gebündeltes Licht zu erzeugen. Aber zunehmend vermarkten Hersteller Halogenlampen, indem sie die Sparsamkeit betonen. Zum einen beschichten sie Niedervoltbirnen mit einem Lack, der die Wärmestrahlen auf den Wendel zurückwirft. Dieser kann damit die Temperatur mit weniger Strom halten. Ein lackierter 30- oder 35-Watt-Spot erzeugt so viel Licht wie ein 50-Watt-Modell.

Andere Lampen, die im Sommer 2007 auf den Markt kommen, sollen anstelle einer konventionellen Birne in die Fassung geschraubt werden. Philips hat hierzu den Trafo für eine Niedervolt-Birne in den Sockel des Produkts integriert. Osram bietet sogar eine Halogenlampe für normale Netzspannung in Birnenform mit Gewinde an, die auch 30 Prozent Strom sparen soll. Statt 60 Watt benötigt die Lampe dann nur noch 42 Watt Leistung.

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(cris/SZ vom 10./11.03.2007)