Hacker haben persönliche Mails von Klimaforschern veröffentlicht. Manch einer will in den Dokumenten Datenmanipulationen der Wissenschaftler erkennen.
In amerikanischen Gerichtsthrillern greifen windige Verteidiger gelegentlich zu einem miesen Trick: Um die Glaubwürdigkeit eines Zeugen zu erschüttern, enthüllen sie wie nebenbei intime Informationen über ihn - aus dubioser Quelle, die vor Gericht nicht verwendet werden dürfen. Prompt springt der Staatsanwalt auf, ruft "Einspruch", und der Richter wendet sich an die Geschworenen: "Die Jury wird die letzte Bemerkung des Verteidigers nicht berücksichtigen." Der Winkeladvokat aber grinst in sich hinein: In den Köpfen der Geschworenen entsteht natürlich der Eindruck, ihnen solle etwas vorenthalten werden, was dem ominösen Wissen besonderen Wert verleiht. Und richtiggestellt kann es auch nicht mehr werden.
Über das Ausmaß der Erderwärmung wird gestritten - aber auch über Angriffe auf die Privatsphäre der beteiligten Klimaforscher. (© Foto: dpa)
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Mit einer ähnlichen Logik werden seit einigen Tagen persönliche E-Mails im Internet verbreitet, die wohl von bekannten Klimaforschern stammen, darunter offenbar auch einige Deutsche. Die Experten diskutieren darin in vertraulichem Ton, wie mit Kritikern umgegangen werden soll. Auch darum, welche Studien auf welche Weise in Berichten des Weltklimarats IPCC aufgenommen werden oder wie sich Probleme beim Umgang mit Daten lösen lassen.
Den sogenannten Klimaskeptikern sind diese Einblicke ein Fest. Sie versuchen schließlich seit langem, Zweifel an dem in Fachkreisen anerkannten Wissen über den globalen Klimawandel zu schüren. Die persönliche Integrität der Forscher anzugreifen, haben sie schon öfter versucht. Diesmal machen sie sich den Reiz der persönlichen E-Mails zunutze, um die öffentliche Meinung über die Klimaforschung zu diskreditieren - ausgerechnet zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen. Anhand einzelner Zitate sollen die Autoren der gestohlenen E-Mails beschämt werden und Indizien für Datenmanipulationen aufgedeckt werden.
Wie die offenbar gut 1000 E-Mails aus den Jahren 1996 bis 2009 in die Öffentlichkeit gelangt sind, ist letztlich nicht klar. Zunächst hatten unbekannte Hacker einen E-Mail-Server an der University of East Anglia im englischen Norwich geknackt, wie die Hochschule bestätigte. Dort arbeitet die sogenannte Climatic Research Unit (CRU) unter ihrem Leiter Phil Jones.
Dann haben die Hacker versucht, die Informationen als Kommentar in den Blog "Real Climate" einzuschmuggeln. Dieser wird von etablierten Klimaforschern betrieben, unter ihnen Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, um Vorwürfen zu widersprechen und Falschmeldungen geradezurücken. Als der Angriff auf diese Webseite nicht gelang, wählten die Hacker den Skeptiker-Blog "The Air Vent" und platzierten dort einen Link zu den gestohlenen Dateien auf einem russischen Server. Inzwischen hat ein englischer Webseiten-Betreiber sogar einen durchsuchbaren Index der E-Mails veröffentlicht.
Die größte Aufmerksamkeit haben Zitate aus den gestohlenen E-Mails erregt, die Klimaskeptiker als Hinweise auf Datenmanipulationen auslegen. Dabei geht es wieder einmal um die sogenannte Hockeyschläger-Kurve. Sie zeigt den Verlauf der globalen Temperatur seit dem Jahr 1000 mit einem markanten Anstieg in den jüngsten Jahrzehnten. Seit Jahren ist sie Gegenstand eines erbitterten Streits, obwohl sie inzwischen mehrmals von verschiedenen Forschergrppen reproduziert worden ist.
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Hallo S. Buchert,
auf http://wilfriedheck.tripod.com sehen Sie die Temperaturentwicklung auf der nördlichen Halbkugel über Land - für die letzten 30 Jahre. Da liegt der Spitzenwert bei 1998 und seitdem sinken die globalen Temperaturen. Diese Kurve sagt mir zehnmal mehr, als die bereits wissenschaftlich widerlegte Hockeystick-Kurve von Mann.
Zitat Rahmstorf oben aus dem Text:
"Nur benutzt man eben in einer E-Mail einen lockereren Ton als in einer wissenschaftlichen Publikation."
Ich muß sagen, was dieser "Forscher" da sagt erschreck mich zutiefst, verteidigt er damit doch gleichzeitig die in einer de rMails unverholen zum Ausdruck gebrachte Freude über den Tod eines, wie er sie zu nennen pflegt, "sogenannten Skeptikers", John Daly.
Daß er es damit ebenfalls gutheißt den FOIA zu unterlaufen spricht "weitere Bände".
Ich muß gestehen, daß ich an der Seriosität auch der Regierungsaberatung durch Rahmstorf mehr und mehr zweifele. Das die Daten tatsächlich manipuliert wurden, zugunsten eines s.g. "extremen AGW" zeigt sich immer meh, wie man bei climateaudit und anderen Quellen nachvollziehen kann, aber was reg' ich mich auf, Gleichgeschaltetes wird weiterhin gleichgeschaltet bleiben, mußte man sich doch von Rahmstorf & Co doch erst eine Genehmigung inklusive Gegendarstellung holen, bevor sich die Deutsche Presse an das heiße Eisen gewagt hat. Man informiert ja schließlich nicht mehr, man "bildet Meinung".
Da ist man in den USA und GB u einiges weiter, Presse und Fernsehen sind seit Tagen an der Materie dran, inklusive Diskussionen einzelnber Abschnitte aus den Datencodes.
Hier bei uns ist man halt "regierungskonform" - es ist eine Schande.
Der Autor Schrader gibt vom PIK Potsdam vorformulierte Redewendungen wieder. "sogenannte Klimaskeptiker", das Lieblingswort des Herrn Rahmstorf, der von Anfang an in über 60 internen Maills des CRU genannt wird und fleißig an der Klimalüge mitgerabeitet hat. Ohne Skeppsis würden wir heute noch mit Keulen im Wald herumlaufen.
Kein Hacker sondern eine Insider namens FOIA hat 160M Daten wohlsortiert zusammengetragen und sie auf einen anonymen russischen Server. Er hat auch eine Nachricht hinterlassen:
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FOIA said:
"We feel that climate science is, in the current situation, too important to be kept under wraps. We hereby release a random selection of correspondence, code, and documents.
Hopefully it will give some insight into the science and the people behind it.
This is a limited time offer, download now: http://ftp.tomcity.ru/incoming/free/FOI2009.zip "
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Die Hockeystickkurve ist übrigens nicht nachgewiesen, im Gegenteil sie ist mehrfach widerlegt (z.B. von v. Storch) und durch die Realität. Im Mittelalter war es, durch hunderte Studien belegt, weltweit bis zu 2°C wärmer als heute. Das fürchten die Klimkonspirateure wie die Pest. Die Mails bestätigen nu,r was alle schon lange wussten. Die IPCC Temperaturkurven seit 1960 sind alle falsch und manipuliert wie die Jahresringe zeigen.
Kommen Sie aus Ihrem Fieber-Klimahimmel mal auf den Boden der Realität herunter, Herr Schrader, dann können wir wieder reden.
"Even if WMO agrees, I will still not pass the data. We have 25 years or so invested in the work. Why should I make the data available to you, when your aim is to try and find something wrong with it...........
Cheers Phil "
Also mal unter uns Wissenschaftlern: Wenn ein Kollege seine Messdaten ist schon was faul im Busch. Was hat er denn zu verstecken?
Anerderseits haben die "Skeptiker" aus Rohdaten rausgefunden, dass z.B. die (Durchschnitts-) Temperaturen in Neuseeland in den letzten Jahren nicht gestiegen, sondern gefallen sind....
Ich werde ein wenig skeptisch, ob die globale Erwärmung tatsächlich so katastrophal kommt, die manche behaupten...
http://www.youtube.com/watch?v=nEiLgbBGKVk
Paging