Katie Couric

Experten sprechen vom Couric-Effekt: Als im Jahr 2000 die US-amerikanische Nachrichtensprecherin Katie Couric (Foto) ihrer Nation während des Frühstücksfernsehens einen Blick in ihre Eingeweide gewährte, stieg die Zahl der Darmspiegelungen sprunghaft an. Zwanzig Prozent mehr Amerikaner ließen sich vorsorglich untersuchen.

In Deutschland versuchte zwei Jahre später Susan Stahnke die öffentliche Koloskopie. Ein wesentlicher Effekt ist nicht bekannt, was möglicherweise auch daran lag, dass Frau Stahnke zu dieser Zeit schon nicht mehr als "Tagesschau"-Sprecherin, sondern als erfolglose Schauspielerin und Botschafterin für ein Frauenurinal unterwegs war.

Generell: Können prominente Vorbilder zu mehr Prävention und Gesundheitsbewusstsein animieren?

Foto: AP

12. August 2009, 11:56 2009-08-12 11:56:00  © sueddeutsche.de

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