Tauben beherrschen einfache Mathe-Regeln genauso gut wie Rhesusaffen. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie aus Neuseeland.
Vögel sind alles andere als dumm - auch wenn die sprichwörtliche Gans noch immer als Beispiel für mangelnde kognitive Fähigkeiten herhalten muss. Krähen zum Beispiel beeindrucken mit einem planvollen Werkzeuggebrauch.
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Neuseeländische Wissenschaftler haben Tauben Mathe beigebracht. (© Damian Scarf)
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Und Tauben, so berichten neuseeländische Forscher, können sogar einfache abstrakte Rechenregeln erlernen. Bekannt war bereits, dass die Vögel zählen können - doch dazu sind sogar Insekten wie Bienen in einem gewissen Rahmen in der Lage. Bislang waren Wissenschaftler jedoch davon ausgegangen, dass höhere mathematische Leistungen Primaten vorbehalten sind.
So war es Elizabeth Brannon von der Duke University in Durham 1998 gelungen, Rhesusaffen beizubringen, Bilder mit einer unterschiedlichen Zahl von Gegenständen der Anzahl nach einzuordnen. Das heißt, die Affen konnten erkennen, dass vier mehr ist als zwei und acht mehr als sechs.
In entsprechenden Versuchen an der University of Otago in Neuseeland zeigten Tauben nun entsprechende Leistungen. Wie die Wissenschaftler um Damian Scarf im Magazin Science berichten, lernten die Vögel, auf drei gleichzeitig gezeigte Monitorbilder mit einem, zwei und drei unterschiedlichen Symbolen zu picken - und zwar in genau dieser Reihenfolge. Nachdem die Tiere dies nach einem Jahr Training beherrschten, wurde ihnen eine schwerere Aufgabe gestellt: Sie sollten die entsprechende Reihenfolge einhalten, wenn ihnen nur zwei Bilder gezeigt wurden, die zwischen einem und neun Symbolen zeigten.
"Ich war schon überrascht, dass Affen das konnten", kommentiert Elizabeth Brannon auf der Homepage des Magazins. "Dass Tauben es auch können, sollte uns noch stärker beeindrucken."
Unklar ist noch, ob die Fähigkeit, einfache Mathematikregeln zu erlernen, jeweils bei Vögeln und Primaten getrennt entstanden ist, oder ob sie bereits bei ihrem letzten gemeinsamen Vorfahren vorhanden war. Der lebte allerdings vor etwa 300 Millionen Jahren, zu einer Zeit, als es noch nicht einmal Dinosaurier gab. Scarf hält es für wahrscheinlicher, dass Vögel, Affen und auch andere Tiergruppen das einfache Rechnen im Verlauf der Evolution unabhängig voneinander entwickelt haben.
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(sueddeutsche.de/mcs/jab)
und ausgebliebene Brieftauben sowie deren Nachkommen. Das bedeutet, Mitverursacher des Elends von Stadttauben und den Problemen mit ihnen sind Taubenzüchter, vor allem Brieftaubenzüchter und ihr Hobby. Angaben von Experten zufolge betragen die Verluste bei den weiten Wettflügen, welche die Kräfte der Tiere übersteigen, bis zu 30%. Da es in Deutschland knapp 80.000 Brieftaubenzüchter gibt, die etwa 10 Millionen Tauben halten, gehen also Hunderttausende von Tauben jährlich elendig zugrunde oder stranden in den Städten und bleiben teilweise dort. Leider lehnen die meisten (Brief-) Taubenzüchter noch immer jede Verantwortung ab und ändern nichts an ihren Gewohnheiten und den Richtlinien ihrer "Liebhaberei".
dass Ratten fliegen können!