Umweltminister Gabriel hatte das Düngen des Meeres mit Eisensulfat verhindert. Dank Forschungsministerin Schavan kann es nun beginnen.
Die Wissenschaftler an Bord des deutschen Forschungsschiffes Polarstern dürfen ein umstrittenes Groß-Experiment nun doch durchführen.
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Die Polarstern bei einer früheren Versorgungsfahrt in die Antarktis. (© Foto: AFP)
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Vor zwei Wochen war das Vorhaben, im Südpolarmeer Eisensulfat auszustreuen, nach dem Protest von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) gestoppt worden.
Der rund vier Millionen Euro teure Versuch sollte zeigen, wie viel Treibhausgas eine von dem Eisen angeregte Algenblüte binden kann. Gabriel fürchtete, das Projekt stehe im Widerspruch zu Umweltbeschlüssen der UN.
Doch vier eigens eingeholte Gutachten erklärten das Projekt nun für einwandfrei. Es stehe "im Einklang mit dem Völkerrecht" und sei "unter Umweltgesichtspunkten unbedenklich", sagt Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU).
Das Experiment werde nun beginnen. Die Gutachter von internationalen Instituten loben das Projekt sogar: Es sei "mit großer Sorgfalt geplant".
(SZ vom 27.01.2009/mcs)
Vor der EM in Polen und der Ukraine
also meine Kinder haben kein Interesse daran, wenn Ökosysteme stümperhaft
ge(oder zer-)stört werden. Die Auswirkungen sind doch höchstens im Ansatz bekannt.
Ich denke heutzutage ist eine gewisse Skepsis gegenüber schnell und einfach Lösungen angebracht. In der Natur gibt es nunmal keine einfachen Wirkzusammenhänge.
Die Frage ist ja wer hier alles glaubt, was man ihm vorsetzt.
Hurra, düngen wir doch mal die Meere, mal kucken ob's was bringt.
Danach schwefeln wir die Atmosphäre für mehr Wolken und dunkeln die Erde mit nem Schirm im All ab, damit sich das Klima wieder abkühlt.
Ihr ewigen Skeptiker glaubt aber auch alles was man Euch vorsetzt. Fasst Euch mal mit Euer Klimaverträglichkeit selber an die Nase Auto, tägliche Dusche, Computer....:) bevor Ihr Versuche kritisiert die wirklich einmal im Interesse Eurer Kinder durchgeführt werden.
Aber wenn Ihr immer noch denkt alle Wissenschaft ist "böse" und kostet viel Geld, dann solltet Ihr Euch mit Pfingstler und Baptisten in deren Kirchen betend dafür einsetzen das Gott einschreitet :).
Und die eigens dafür eingeholten Gutachten bescheinigen Unbedenklichkeit - na was denn sonst?
Bei dem geringen Durchblick, den die Wissenschaft über die Zusammenhänge in der Meeresbiologie hat, und bei den schwachen Eingreifmöglichkeiten im Falle von katastrophalen Entwicklungen wundert es nicht, dass man sich die andere Seite der Erde ausgesucht hat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass das Experiment nicht z.B. im Nordatlantik erfolgen soll (Madeira im Eisensulfatstaub?). Wahrscheinlich wären dort die Kollateralschäden eher aufgefallen.
Kann sich noch jemand an die Kopftuch-Sau erinnern, die damals von Frau Schavan durchs Dorf getrieben wurde? Alles natürlich im Sinne der freiheitlich-demokratischen Ordnung und unter dem Stichwort "Gleiches Recht für alle"? Selbstverständlich wollte Frau Schavan keine Musliminnen diskriminieren... Entlarvt hat sie sich, als sie ihr eigenes Gesetz auch auf katholische Nonnen hätte anwenden müssen, die dann ebenfalls ihren Schleier in der Schule hätten ablegen sollen - das ging der Frau Schavan aber nun doch zu weit mit der Gleichmacherei, manche sind eben gleicher. Mich hat dieser Rohrkrepierer damals sehr erheitert, seitdem weiß ich, was von der zu halten ist...
als sie noch die Bildungsministerin in BaWü war, war rücksichtslos, hirnrissig und vor allem sehr teuer fürs Land. Das beste Beispiel dafür ist ihr Lieblingsprojekt "Französisch an der Rheinschiene", das sie anschliesslich an Ihren Handlanger vermacht hat, dann auch noch G8 und weitere "Perlen". Es ist davon auszugehen, dass sie genauso weiter auf der Bundesbühne macht. Hat dieses Land solche Politiker verdient? Leider interessiert die Antwort keine Sau, die Stimmen werden nur bei Wahlen gefragt. Nun denn, warten wir mal die Wahlen ab.
Paging