Extreme Kälte am Nordpol lässt die Ozonschicht schwinden. Erstmals sprechen Wissenschaftler von einem Ozonloch über der Arktis - und das hat bereits die fünffache Größe Deutschlands. Die Wissenschaftler sind in Sorge.
Ein riesiges Ozonloch über der Arktis beunruhigt Wissenschaftler weltweit. Erstmals sei die Ozonschicht so weit zurückgegangen, dass von einem Ozonloch am Nordpol gesprochen werden könne, heißt es in einer Studie, die das britische Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht hat.
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Je dunkler das Blau, desto dünner die Ozonschicht. Die Grafik zeigt die niedrigen Temperaturen über der Arktis im März 2011. (© dpa)
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Das Loch von der fünffachen Größe Deutschlands habe sich aufgrund ungewöhnlicher Kälte am Nordpol gebildet und sei binnen zwei Wochen über Osteuropa, Russland und die Mongolei hinweggezogen. Dabei seien Menschen bisweilen hohen Strahlungen von ultraviolettem Licht ausgesetzt gewesen.
Ein Ozonloch über der nördlichen Polkappe könnte so wie im Süden der Erdkugel auch in der nördlichen Erdhälfte Gefahren für Pflanzen und Tiere bedeuten. Das Ozon absorbiert in der Stratosphäre das ultraviolette Licht.
Der Mangel an Ozon, der durch freigesetzte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), aber vor allem durch extreme Kälte hervorgerufen wird, setzt alle Lebewesen auf der Erde verstärkt dem ultravioletten Licht aus und führt beim Menschen zu Hautkrebs. Insgesamt ist der Rückgang der Ozonschicht über dem Südpol größer als in der Arktis, weil dort die Temperaturen sehr viel niedriger sind.
- Klimaschutz Die Welt heilt das Ozonloch 03.09.2010
- Ozonloch Wie der Himmel ein Loch bekam 13.05.2010
- Klimawandel Ozonloch kühlt den Südpol 01.12.2009
(AFP/moe)
Vor der EM in Polen und der Ukraine
Dieser Artikel ist wirklich schwach. Wer die Prozesse in der Ozonschicht, insbesondere in den polaren Breiten verstehen möchte, möge sich auf den üblichen Seiten (Wikipedia etc.) informieren.
Nur soviel:
Es geht um die Temperaturen in der Stratosphäre.
FCKW sind extrem langlebig und nach einem Verbot nicht sofort aus der Atmosphäre verschwunden.
Es kommt auf die Kombination aus Temperatur, FCKW Konzentration und solarer Einstrahlung an.
Insofern ist auch der Kommentar von @cb100 nicht richtig.
Ihr Artikel schlägt wieder mal die alarmistische Apokalypsen-Glocke.
"Extreme Kälte", "beunruhigen", "Wissenschaftler in Sorge", "Hautkrebs"...
Und ganz klein steht da, dass die Kälte dafür verantwortlich ist. FCKW wurden verboten und trotzdem wächst das Loch?
Co2 steigt und die Modelle sprachen schon von einem Abschmelzen der Arktis - und nun stellt man fest, dass die Eisdicken der Arktis innerhalb der natürlichen Bandbreiten zu- und abnehmen und dass es dort eine extreme Kälte gibt.
Die Schwankungen in der Kälte am Pol und damit verbunden die Größe des Ozonlochs hat natürliche Schwankungen und die hat es immer gegeben. Der Mensch sollte sich auf extreme Klimaschwankungen einstellen, denn diese gab es schon immer auf diesem Planeten. Aber ein zu kalter Planet (die Eiszeit ist noch gar nicht lange her) ist für alles Leben auf der Erde viel schlimmer als ein etwas wärmeres Klima!