Ein US-Bericht legt offen: Noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren die Temperaturen zwischen Dezember und Februar rund um den Globus so hoch wie zuletzt. Die Forscher nennen auch Gründe.

In die Reihe der Klima-Rekordmeldungen haben US-Wissenschaftler jetzt eine neue Meldung eingefügt:

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Den Daten der Nationalen Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) zufolge war der vergangene Winter weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1880.

Wie die Fachleute berichten, lag die Temperatur von Dezember bis Februar 0,72 Grad Celsius über dem Mittelwert für das 20. Jahrhundert gelegen.

In den vergangenen 100 Jahren ist ihren Angaben zufolge die weltweite Temperatur im Durchschnitt pro Jahrzehnt um 0,06 Grad angestiegen.

Ungewöhnlich warme Temperaturen waren den Forschern zufolge während der ersten zwei Monate des Jahres weltweit fast überall auf dem Land und an vielen Orten an der Meereseoberfläche aufgetreten.

Weltweit lag die Oberflächentemperatur an Land höher als jemals zuvor gemessen wurde, an der Meeresoberfläche hatten die Fachleute bislang lediglich einmal höhere Temperaturen beobachtet als zwischen dem Dezember 2006 und dem Februar 2007.

Die Rekordwerte hängen vermutlich zum einen mit den Klima-Veränderungen durch die von Menschen verursachte Zunahme von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre zusammen.

Andererseits hat offenbar auch das El-Nino-Phänomen, das die Meeresoberfläche im östlichen Pazifik aufgewärmt hat, zu den hohen Temperaturen beigetragen. Das sei im Januar besonders stark zu spüren gewesen, berichten die US-Experten.

Den bisherigen Rekord hatte der Winter des Jahres 2004 gehalten.

Bereits letztes Jahr hatte der US-Forschungsrat in einer Studie für den US-Kongress berichtet, die Erde sei wärmer als in den vergangen 400 und möglicherweise sogar 1000 Jahren. Und für das nächste Jahr rechnen Fachleute erneut mit neuen Wetter-Rekorden

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(sueddeutsche.de/dpa/AP)