Wissenschaft Stephen Hawking ist tot

Stephen Hawking galt als einer der weltweit bedeutensten Wissenschaftler.

(Foto: REUTERS)
  • Der britische Physiker ist am Mittwochmorgen im Alter von 76 Jahren gestorben.
  • Seine Kinder haben eine emotionale Erklärung verfasst.
  • Hawking galt als populärster Wissenschaftler unserer Zeit.

Der britische Physiker Stephen Hawking ist mit 76 Jahren gestorben. Das melden britische Medien. Seine Familie habe den Tod am frühen Mittwochmorgen an seinem Wohnort in Camebridge bestätigt, schreibt der Guardian. Hawkings Kinder Lucy, Robert und Tim erklärten darin: "Wir sind zutiefst traurig, dass unser geliebter Vater heute von uns gegangen ist."

Er sei ein großer Wissenschaftler gewesen und ein außergewöhnlicher Mann, dessen Arbeit und Erbe für viele Jahre überdauern würden. Er habe einmal gesagt, das Universum wäre keine große Sache, wenn es nicht das Zuhause wäre für die Menschen, die man liebe. "Wir werden ihn immer vermissen."

Ärzte gaben ihm nur wenige Jahre zu leben

Der weltberühmte Wissenschaftler litt jahrzehntelang an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Er saß im Rollstuhl und konnte sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. Als die Krankheit bei ihm im Alter von 21 Jahren diagnostiziert wurde, gaben die Ärzte ihm nur wenige Jahre zu leben.

Hawking lehrte viele Jahrzehnte an der Universität Cambridge. 1974 wurde er im Alter von nur 32 Jahren zum jüngsten Mitglied der renommierten britischen Royal Society ernannt. Fünf Jahre später erhielt er in Cambridge die Lucasian-Professur für Mathematik, die einst Isaac Newton innehatte.

Zu großer Bekanntheit gelangte er 1988 mit dem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit", in dem er einem nicht-wissenschaftlichen Publikum die Natur des Universums erklärte.

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