Das US-Space Shuttle hat die Internationale Raumstation erreicht. Die Besatzung soll die letzten Sonnensegel an der ISS anbringen.
In einem problemlosen Manöver hat die US-Raumfähre Discovery am Dienstagabend an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt.
Seit dem 20. November 1998 kreist die Internationale Raumstation ISS um die Erde. Hinter ihr liegt eine bewegte Geschichte: Anbauten, Umbauten - und verlorene Werkzeugtaschen In Bildern. (© Foto: Nasa/AFP)
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Wie die Nasa mitteilte, machte der Shuttle um 22.19 Uhr MEZ an der ISS fest und lag damit nur sechs Minuten hinter dem Zeitplan. Zuvor hatte Shuttle-Kommandeur Lee Archambault die Discovery in einem gesonderten Manöver um sich selbst gedreht, damit die Besatzung der ISS die Außenhülle der Raumfähre auf mögliche Schäden kontrollieren konnte.
"Der Orbiter ist in gutem Zustand", funkte im Anschluss ISS-Kommandant Michael Fincke an das Nasa-Kontrollzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas.
Die Discovery-Besatzung soll während ihrer 13-tägigen Mission die letzten Sonnensegel an der ISS anbringen. Diese sollen die Energieversorgung der Raumstation verbessern. Zur siebenköpfigen Crew der Raumfähre gehört auch der Japaner Koichi Wakata. Er löst die US-Astronautin Sandra Magnus auf der ISS ab und wird das erste japanische Crew-Mitglied auf der Internationalen Raumstation sein.
(AFP/mcs)
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