Archäologen haben die Leiche einer der mächtigsten Herrscherinnen des alten Ägypten aufgestöbert - im Museum.
Faruk Hosni hat eine kleine Sensation offiziell gemacht: Ägyptens Kulturminister erklärte, dass die Mumie der Königin Hatschepsut identifiziert worden ist.
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Der Leichnam sei durch DNA-Analysen und Scanner-Tests zweifelsfrei erwiesen, sagte Hosni auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz im Ägyptischen Museum in Kairo.
Der Tausende Jahre alte Leichnam ist schon längerem der Forschung bekannt. Es handelt sich dabei um eine von zwei 1903 im Tal der Könige entdeckten Mumien. Die Totenstätte soll schlicht sein - und ist offenbar der Amme der Pharaonin zuzuordnen.
Ägyptens Chefarchäologe Zahi Hawass erklärte schon vorher, die ursprünglich als Amme identifizierte Mumie sei die Königin. Seine These lautete: Hatschepsut könne in dem Sarg der Amme versteckt worden sein, um sie vor ihrem Stiefsohn und Nachfolger Tuthmosis III. zu schützen, der ihr Andenken auslöschen wollte.
Spekulationen gab es schon zuvor: So hatte die Ägyptologin Elizabeth Thomas schon vor Jahren vermutet, dass es sich bei einer der beiden Mumien um die Herrscherin aus der 18. Dynastie handelte, die von 1479 bis 1458 vor Christus regierte. Die Positionierung des rechten Arms auf der Brust der Frau habe auf eine königliche Herkunft gedeutet.
Schon zu Lebzeiten hatte sich die Pharaonin einen gewaltigen Totentempel errichten lassen, der jedes Jahr zahlreiche Touristen anzieht. Der Leichnam der Königin war im Tal der Könige begraben worden.
Nach Hatschepsuts Tod wurden zahlreiche Reliefs und Statuen mit ihrem Namen und ihrer Gestalt zerstört. Auch die Totenstätte war geschändet worden. Dort fanden sich lediglich einige seperat aufbewahrte Organe der Königin, der restliche Körper fehlte - zumindest bislang.
Zurzeit befinde sich der Leichnam im dritten Stock des Ägyptischen Museums in Kairo, sagte Chefarchäologe Hawass.
Der Fernsehsender Discovery Channel bezeichnete die Entdeckung bereits als wichtigsten Fund seit der Mumie von König Tutanchamun, Hawass sprach von einer "der wichtigsten Entdeckungen in der Geschichte Ägyptens."
(sueddeutsche.de/Reuters/AFP)
...der ein oder andere das Wortregister durch ein paar fahrlässige clicks auf 'ins Wörterbuch übernehmen' versaut. Wurde ja mittlerweile verbessert und die SZ ist in dieser Hinsicht immerhin noch recht gut, bei manchen Regionalblättern sitzen Leute, bei denen man manchmal den Eindruck hat, sie könnten keinen Satz geradeaus schreiben... (bei manchen mag das tatsächlich so sein, bei anderen merkt man, daß Halbsätze und Textpassagen umgestellt wurden, ohne anschließend den Satzverlauf wieder 'zu begradigen'). Das Problem dürfte darin liegen, daß in vielen Fällen nur noch in Hinblick auf die Anmerkungen irgendeines Korrekturprogramms 'korrekturgelesen' wird - und Grammatikfehler können bei der automatischen Überprüfung nun mal eher schlecht angezeigt werden, da diese dazu den Sinn der Aussage/die Wortbedeutung mit einbeziehen müßten. Ohne dieses Hintergrundwissen können die Programme bei einer hahnebüchenen Trennung wie "Disco-
unterkunde" natürlich nichts anzeigen (bzw., hat das Programm diese bei der 'automatischen Trennung' vielleicht selber so vorgenommen, da es für den Wortbestandteil nicht auf Englisch umspringt) und wenn der Redakteur in der Hektik dann nur nach Fehlern überfliegt, die das Programm schon erkannt hat...manchmal ist wahrscheinlich die Versuchung groß, sich auch das Denken abnehmen zu lassen..
Mein Gott, da ist ja nicht eine Bildunterschrift fehlerfrei!! Von "Reliefe" bis "eingemeiselt" alles dabei. Habt ihr da den Praktikanten rangelassen, oder was!