EU-Umweltkommissar Dimas hat sich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken in Deutschland ausgesprochen. Dieser käme langfristig alle Länder teuer zu stehen.
Nach der Vorstellung des dritten Weltklimaberichts hat die EU-Kommission eindringlich vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland gewarnt. "Braunkohle ist, was die Treibhausgase angeht, die ungünstigste Wahl", sagte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas der Bild am Sonntag.
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"Wer heute noch neue Kohlekraftwerke baut, muss sich im Klaren sein, dass eine solche Politik uns alle langfristig teuer zu stehen kommt. Auf mittlere Sicht sollten nur noch Kohlekraftwerke mit klimaverträglichen Technologien - etwa der Kohlestoff-Abscheidung - betrieben werden."
Dimas erinnerte daran, dass die EU-Staaten unter Führung von Bundeskanzlerin Merkel beschlossen hätten, die Treibhausgase bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu senken. In Deutschland sollen nach Plänen der Energiekonzerne in den kommenden Jahren mindestens 26 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen.
Dimas forderte die Bundesrepublik zu besonderen Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Als Wirtschaftsmacht sollte Deutschland "auch beim Klimaschutz seine Führungsrolle noch weiter ausbauen", sagte der griechische Kommissar.
"Neue, Energie sparende Produkte und eine effizientere Produktion sind die Weltmarktchancen der Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland diese Chancen nutzen und sich nicht abhängen lassen will."
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(dpa/Reuters)
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Es gibt wohl keine Diskussion mehr ueber die Global Warming. Nach 5000 Jahren hat ist der Oetzi aus dem ewigen Eis aufgetaucht.
Die Polkappen schmelzen ab. Alaska hat demnaechst Badestraende usw.
Wir sollten wirklich mal ueber unsere Energiepolitik nachdenken.
Vor allem wenn man nun sieht dass die Entwicklungslaender wie hier auf den Philippinen einen gewaltigen Energiehunger haben und sich nur die billigste Suppe mit dem meisten Schwefel leisten koennen. Der Sprit wird natuerlich nicht entschwefelt.
Da sind unsere neuen Kohlekraftwerke sicher viel besser.
Generell ist aber an zu merken dass der Effekt der global warming und des Treibhauseffekts auch hier im Meer zu sehen ist. Red Tide, Korallensterben, El Nino usw....
Es wird hoechste Zeit generell mal darueber nach zu denken ob wir so weiter machen koennen.
Sonnenwaerme, Gezeitenkraftwerke, Geotermal Wind Wellen Meereswaerme....
Da sind gewaltige Energiepotentiale vorhanden, wir muessen sie nur nutzen.
Hätte unsere Erde da ein Wörtchen mitzureden, dann würde sie sicherlich dafür plädieren den Menschen abzuschaffen! Wir stellen unsere selbst geschlafenen Werte über das überleben unserer Rasse und andere Lebensformen sind wir gerne bereit zu bedauern, wenn sie von diesem Planeten verschwinden, würden aber nur dann dagegen kämpfen wenn es nix kostet. Ich bin kein öko, aber ich bin Vater und ich kann mich nur bei meinem Kind entschuldigen, das ich es in diese Welt gesetzt habe.
Kohlekraftwerke können nur eine Alternative sein, wenn man das ausgestoßene CO2 unterirdsch speichert. Dazu müßte man jedoch die Standorte noch einmal überprüfen. Die einzige Möglichkeit ist die Laufzeiten der bereits bestehenden Atomkraftwerke zu verlängern.
Unter Berücksichtigung der Bestrebungen den CO2-Ausstoß langfristig zu senken, muten die bereits genehmigten Kohle-Kraftwerke seltsam an. Das diese Großkraftwerke die Position der wenigen Energieriesen festigt ist bedenklich. Den Wunsch, durch Photovoltaik und Windkraft Energielücken zu füllen, ist noch nicht machbar und Werbung für diese Form der Energiegewinnung nicht über jeden Zweifel erhaben.
Machbare Lösungen wie kleinere Kraftwerke im Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung wären energetisch sinnvoll, werden aber nicht beworben, da diese zumindest für die Monopolisten einen zu großen personellen und finanziellen Aufwand bedeuten. Lokalen Anbietern wird dagegen der Zugang zu den Netzen erschwert bzw. unmöglich gemacht wird.
Vielleicht hat dies mit den politisch Verantwortlichen zu tun, die nur zu oft in den Aufsichtsräten der Energieversorger sitzen.
Bleibt nur die Macht der Verbraucher sich für Geräte mit garantierter Netztrennung, Energiesparleuchten und ein neues Ressourcen schonendes Verhalten zu entscheiden.
Photovoltaik könnte vielleicht in Zukunft eine Alternative sein im Momemt reichen schon allein die Produktionskapazitäten der Hersteller nicht aus genügend Solarzellen herzustellen um den Bedarf zu decken. Außerdem stimmt es das der Strom deutlich teurer werden würde wenn man aktuelle Anlagen verwendet, man muss sich nur die garantierten Vergütungen pro Kwh für Photovoltaikanlagen betrachten: man bekommt etwa 50 cent pro eingespeißter Kwh, man müsste also damit rechnen, dass der Preis mindestens ebenso hoch steigen würde und sich damit mehr als verdoppeln würde.
Außerdem gibt es noch mehr Probleme was passiert, wenn es starke Schneefälle gibt und die Anlagen Schneebedeckt sind, die Anlage am Wendelstein z.B.die 30.000 Kwh jährlich produziert stellt dann Strom für zwei Glühbirnen her und das bei Sonnenschein. Woher soll zu diesen Zeiten der Strom kommen wenn nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind? All diese Probleme sind nicht so schnell zu lösen wie es wünschenswert wäre deshalb sind neue Kohlekraftwerke notwendig.
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