Eine US-Studie weist darauf hin, dass Depressionen nicht nur ein Begleitsymptom von Demenz sind, sondern das Risiko für nachlassende Geisteskräfte erhöhen.
Seit langem ist bekannt, dass viele Demenzkranke unter Depressionen leiden. Eine neue Langzeitstudie erhärtet den Verdacht, dass es sich dabei nicht nur um ein Begleitsymptom handelt, sondern dass die affektive Erkrankung auch das Demenzrisiko erhöht.
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Ein depressiver Lebensstil könnte mit der Entwicklung von Demenzerkrankungen zusammenhängen. (© i.Stock)
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Wie Forscher der University of Massachusetts im Fachblatt Neurology (online) berichten, analysierten sie über 17 Jahre Daten von 949 Studienteilnehmern, die anfangs nicht unter Demenz litten.
Während des Beobachtungszeitraumes entwickelten 164 von ihnen die Krankheit, wobei die anfangs depressiven Teilnehmer eine 70 Prozent höhere Rate aufwiesen.
Unklar sei aber die Kausalität, sagt Studienautorin Jane Saczynski. So litten Depressive häufig unter Entzündungen von Gehirngewebe und dem verstärkten Vorkommen bestimmter Proteine, die in Verbindung mit Demenz stehen.
Aber auch der depressive Lebensstil könnte sich auswirken: Falsche Ernährung, wenig Sport und karge soziale Beziehungen erhöhten womöglich das Risiko.
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(SZ vom 06.07.2010/cosa/mcs)
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.............. und die Individualpsyschologie entwickelte, behauptete, dass z.B. die Alzheimer Demenz aufgrund von nicht behandelten Neurosen entstehen würde. Zu den neurotischen/affektiven Erkrankungen gehört eben auch die Depression. Insofern ist es doch nicht neu, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Demenzen gibt.
Irgendwie verstehe ich da die Wissenschaftler nicht! Setzen sie sich heute beim Studium oder später nicht mehr mit Freud, Jung, Adler usw. auseinander. In der letzten Zeit bemerke ich öfter mal bei diesen Themen, dass etwas "Neues" von Wissenschaftlern entdeckt wurde, was aber bereits bei den o.a. Psychotherapeuten bereits zu lesen war/ist!
Es gibt viele verschiedene Arten der Depression, fast alle haben aber einige Symptomatiken gemeinsam, und zwar die Antriebslosigkeit, das Im-Kreise-Denken, die innere Leere und das Gefühl ser Sinnlosigkeit. Genau dies kann man auch bei dementen Menschen sehen, wobei die Alzheimer noch anders gelagert ist, da diese Menschen auch die Tendenz haben, aggressiv zu werden, wenn sie ihre Defizite erkennen, sie wissen um ihre Defizite!
Das demenzielle Syndrom kann auch bei Alkoholkranken auftreten, es gibt auch die sog. Altersdemenz, es kann auftreten nach Schädel-Hirn-Traumata usw., es gibt verschiedene Formen der Demenz.
Erstaunlich finde ich, dass sich eben wohl in der modernen Forschung niemand mehr mit Freud, Jung und Adler befasst - das ist schon fast erschreckend!