Dummheit kann lebensgefährlich sein. Immerhin: Wer sich ohne Selbstmordabsichten auf die idiotischste Weise umbringt, hat Chancen auf einen Preis: den Darwin Award.
Der Fall der zwei Schwerverletzten in einer Stadt in South Carolina war mysteriös. Das junge Pärchen lag völlig nackt und leblos auf der Straße, als ein Taxifahrer sie in den frühen Morgenstunden des 20. Juni entdeckte. Nichts wies auf einen Verkehrsunfall hin. Zudem gab es keine Spur der Kleidung der Opfer. Erst als die Polizei die umliegenden Häuser erkundete, wurde sie fündig.
Der Darwin Award geht an Personen, die ihre Gene selbst aus dem Genpool entfernen, indem sie sich auf idiotische Weise umbringen. (© Foto: istock)
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Auf einem der Gebäude fand sie die ordentlich abgelegten Kleider der beiden 21-Jährigen. Offenbar hatte sich das Pärchen auf der Dachschräge vergnügt, war abgerutscht und auf die Straße gestürzt. Im Krankenhaus konnte für die beiden nichts mehr getan werden.
Klare Kandidaten für den Darwin Award. Benannt ist der Preis nach dem Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin. Nominiert werden kann jeder, der seine Gene aufgrund einer "außergewöhnlich idiotischen Fehleinschätzung selbst aus dem menschlichen Genpool entfernt oder seine eigene Fortpflanzung verhindert und so die Überlebenschancen unserer Spezies langfristig erhöht".
Seit 1994 sammelt die Biologin Wendy Northcutt Fälle, die diesen Kriterien entsprechen und veröffentlicht sie auf ihrer Homepage. Und jedes Jahr kürt sie einen Sieger.
Der Rektal-Trinker
Obwohl der Fall der zwei Liebenden die Lieblingsgeschichte der Homepage-Besucher ist - bei der Vergabe des Preises schafften sie es nur auf Platz zwei. Dabei hatte sich der diesjährige Gewinner Michael Warner bereits vor drei Jahren selbst umgebracht. Doch erst vergangenes Jahr war der spektakuläre Tod des Texaners bekannt geworden, als er Gegenstand eines Gerichtsprozesses war.
Der 58-jährige Alkoholiker war aufgrund eines Rachenleidens nicht mehr in der Lage, auf die übliche Weise ausreichend große Mengen Stoff zu sich nehmen, um seinen Bedarf zu decken. Deshalb hatte ihm seine Frau Einläufe mit alkoholischen Getränken gemacht. Am Tag seines Todes hatte er drei Liter Sherry konsumiert und seinen Blutalkoholspiegel auf tödliche 4,7 Promille gebracht.
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das war knapp. Jetzt hätten die sich die beiden ... fast noch vermehrt.
Dazu gab es in der SZ schonmal ein Interview mit Bilderserie. Über ein Museum in Tirol wo solche Kreuze gesammelt werden.
(einfach in der Suche "Tirol Kreuze" eintippen, bzw. an die Adresse /reise/974/316854/text/ anhängen.)
"entfernten den verwirrten Kriminellen aus dem Genpool".
Niveau....ja das gabs einmal in der SZ!!!
"Zunächst allerdings inszenierte er sich als gelehriger Novize, während Schmidt die reizbare Diva mimte. Pocher, das Kellerkind aus dem Privatfernsehen, lauerte hechelnd auf Konterchancen, und man ahnte, irgendwann würde er nach vorne wimmeln und sein gefletschtes Spaßgebiss ins welke Fleisch seines Pflegevaters schlagen."
DANKE!
Also so eine Seite, das ist schon irgendwie schei***. Moralisch ist das nicht einwandfrei, soviel steht fest. Allerdings steht es zum Beispiel in der Tradition dieser bayerischen Marterl, die früher auf dem Land überall dort aufgestellt wurden, wo jemand in Folge von Leichtsinn, Trunkenheit oder dergleichen bei einem Verkehrsunfall um´s Leben gekommen war.
Auf den Marteln waren in Reimform "lustige" Verunglimpfungen des Verunfallten notiert, die dessen "Dummheit" usw. verhöhnend dem zufällig vorbeikommenden, informationsbedürftigen Wanderer präsentierten. Kennt jemand noch diese alten Wegkreuze? Ich suche nun schon seit Jahren nach irgendwelchen Quellen oder Büchern dazu.
Paging