Wenige Tage nach den USA legt nun auch China ein Klimaschutzprogramm vor: Verbindliches zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen findet sich darin allerdings nicht.
Nach den USA hat auch China ein eigenes Programm zur Eindämmung klimaschädlicher Treibhausgase präsentiert. Der nationale Plan sieht unter anderem die verstärkte Erforschung und den vermehrten Einsatz neuer energiesparender Technologien vor, aber keine verbindlichen Obergrenzen für CO2-Emissionen.
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Smog im chinesischen Lanzhou: Umsetzung der Pläne kostet "ein Vermögen" (© Foto: AP)
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China wolle seiner Verantwortung gerecht werden, erklärte der Chef der nationalen Entwicklungskommission, Ma Kai, am Montag. Peking sichert in dem 62-seitigen Bericht eine stärkere Kontrolle des Treibhausgasausstoßes zu. Geplant ist auch, mehr Bäume zu pflanzen und die Infrastruktur der Landwirtschaft zu verbessern.
Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Energieeffizienz bis zum Jahr 2010 um 20 Prozent gegenüber 2005 zu steigern. "Wir müssen den Entwicklungsbedarf mit der Notwendigkeit des Umweltschutzes in Einklang bringen", betonte Ma.
Die Volksrepublik mit ihrem rasanten Wirtschaftswachstum ist zuletzt international immer stärker unter Druck geraten, den Kohlendioxid-Ausstoß einzudämmen. China deckt zwei Drittel seines Energiebedarfs aus Kohle und wird die USA vermutlich in den nächsten beiden Jahren als größter CO2-Emmittent der Welt ablösen.
Die Umsetzung des chinesischen Vorhabens werde "ein Vermögen" kosten, sagte Ma, nannte aber keine Zahlen. Für die globale Klimaerwärmung machte er an erster Stelle 200 Jahre ungebremste Industrialisierung verantwortlich.
Es wäre daher unfair, China und anderen Schwellen- und Entwicklungsländern Pflichtobergrenzen aufbürden zu wollen, erklärte er. Dies würde deren Entwicklung behindern. Zudem seien die Industriestaaten in einer besseren Position, die Emissionen einzudämmen. Beobachter vermuten, dass das Programm darauf abzielt, Kritik an China zuvorzukommen, wenn Präsident Hu Jintao am Freitag den G-8-Gipfel in Deutschland besucht.
(AP)
Vor der EM in Polen und der Ukraine
Exobiologen diskutieren immer wieder die Möglichkeit, ob es im All vielleicht intelligentes Leben gäbe. Dazu kann man bislang von wisenschaftlicher Seite keine verbindliche Aussage treffen. Dass auf der Erde intelligentes Leben existiert, kann inzwischen aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Dafür gibt es inzwischen genug aussagekräftiges Datenmaterial. Immerhin!
Solange China nicht mal annähernd die Hälfte an CO2 pro Kopf ausstößt wie wir, sollten wir uns mit Kritik zurückhalten. Da müsste es erstmal heissen, vor der eigenen Türe zu kehren. Zumal wir dazu übergehen Energie-intensive Branchen nach Asien auszulagern, so dass dort also CO2 produziert wird; die Produkte, die mit dem CO2-Ausstoß zusammenhängen, allerdings in Europa verkauft werden.
.. ein nicht zu verachtendenes Argument der Chinesen ist das dort 1,4 Mlliarden und nicht wie in den USA 0,3 Millarden Menschen leben. Also sind direkte Vergleiche eigentlich nicht zulässig auch wenn ich die Klimaentwicklung dort in China nicht für positiv befinde.
Artikel die sich mit solchen Themen befassen sollten sich mit pro und contra befassen und die Meinung begründen oder aber dem Leser überlassen.