Einige dieser Energiearten, wie die Solarenergie, sind zurzeit noch teurer als der jetzige Energiemix. Aber die rasche Entwicklung bei der Solarenergie, besonders der Photovoltaik, wird zu fallenden Preisen bei größeren Produktionsmengen führen, während die Preise fossiler Energien steigen werden.
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Eicke R. Weber ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. (© Fraunhofer ISE)
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In den nächsten zehn bis 20 Jahren wird Energie aus Kohle, Öl und Gas daher teurer sein als die aus erneuerbaren Quellen. Weitere Fortschritte sind absehbar: Energiespeichersysteme werden verstärkt eingesetzt: Wasserspeicher wie Talsperren mit variablem Ausfluss oder Pumpspeicherwerken; thermische Speicher in Solarkraftwerken (wie im Sahara-Projekt Desertec vorgesehen); elektrische Speicher wie die sogenannte Redox-Flow-Batterie oder auch Wasserstoff, der durch Zerlegung von Wasser gewonnen und zu Methangas verarbeitet werden kann.
Die Länder, die sich besonders früh in diesen Techniken engagieren, gewinnen einen wichtigen Vorsprung. Die Messe Intersolar, die diese Woche in München stattfand, ist die weltgrößte Messe der solaren Technologien - und bereits etwa halb so groß wie die Frühjahrsmesse Hannover. Dies zeigt, wie wichtig diese Technologien für Innovationen und Jobs bereits geworden sind.
Vor kurzem fand in Berlin eine Konferenz des Auswärtigen Amtes und des Entwicklungshilfeministeriums mit Vertretern der lateinamerikanischen Länder statt. Es zeigte sich, dass Länder wie Ecuador, Peru, aber auch der Inselstaat St. Lucia, sehr begierig sind, bei erneuerbaren Energien sowie der Erhöhung der Effizienz zu lernen.
Klimaverträglich, sicher, bezahlbar
Auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen hat sein neues Gutachten unter das Thema gestellt: hundert Prozent erneuerbare Stromversorgung bis 2050 - klimaverträglich, sicher, bezahlbar. Er führt die wirtschaftlichen Konsequenzen verstärkter Forschungsförderung im Detail aus und macht deutlich, dass Deutschland langfristig erhebliche Vorteile dadurch haben wird.
Daher sollten wir uns bald zur Neujustierung unserer Klimaziele entschließen. Nicht der Abbau von Emissionen sollte das primäre Ziel der Politik sein, sondern die Umstellung unseres Energiesystems: den Anteil erneuerbarer Energien rasch zu erhöhen, bis hin zu hundert Prozent, Land für Land. Jahrelang haben sich die Regierungen verkämpft in Verhandlungen über den Abbau von Emissionen.
Nun sollte es ein Ziel sein, das in allen Ländern der Erde Anklang findet. Es ist selbst dann attraktiv, wenn ein Land die Details der Ergebnisse der Klimaforschung immer noch in Frage stellen sollte. Es löst das große globale Problem der Energieversorgung, und dass es dieses Problem gibt, hat bisher noch niemand bestritten.
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(SZ vom 12.06.2010/mcs)
Schlosshotels in Polen
Klimakonferenzen bleiben sinnlos,
so lange die Lobby der Dreckschleudern so mächtig ist, und die von den Konzernen bezahlten Klimaskeptiker so zahlreich.
sind sie doch alle. Reine Spesenaktionen. Selbst wenn die chines. Regierung plötzlich zum Umweltengel wird, ist die Korruption daheim groß. Schauen wir auch noch schnell nach Griechenland...
Mit der Konferenzerei aufhören!
das kommt daher, daß die Klimaschützerei in der Regel mit einer Verteuerung bzw Verbot des Autofahrens einhergeht. Das hat dann den Zusammenhang, daß viele Menschen aber nicht anders können und den Norm-, Preis- und Steuererhöhungen schutzlos ausgeliefert sind.
Die wirksamste Methode CO2 zu sparen, wäre der Ersatz von alten Kohlekraftwerke mit eine Wirkungsgrad von 30% durch moderne Kohlekraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 50%. Sinnloses Verpulvern von Geldern für deutsche Solarstromsubventionen ist eher das Gegenteil von Effizienz. Bemerkenswert ist auch, das der pro Kopf CO2-Verbrauch in Frankreich um 40% geringer ist, als bei den Subventionsweltmeistern in Deutschland.
der freie Markt wirds schon regeln...