Ausgestorbene Arten Forscher finden Schädel eines Einhorns

Zeichnung: Bogdanov

Also doch: Einhörner sind keine Erfindung! Die Tiere sahen leider überhaupt nicht so aus, wie man sie sich gemeinhin vorstellt.

Von Tina Baier

Zuerst die gute Nachricht: Es gab sie tatsächlich, die Einhörner und es ist noch gar nicht solange her, dass sie ausgestorben sind. Das beweist ein etwa 29 000 Jahre alter Einhornschädel, den Paläontologen in Kasachstan gefunden haben (American Journal of Applied Science). Bislang dachte man, die Tiere seien vor mehr als 300 000 Jahren ausgestorben.

Die schlechte Nachricht ist: Die Tiere sahen leider überhaupt nicht so aus, wie man sich Einhörner gemeinhin vorstellt. Kein eleganter Pferdekörper und kein schneeweißes Fell wie bei "Sternenschweif" aus der gleichnamigen Kinderbuchserie von Linda Chapman.

Die realen Einhörner war eher klobige Riesennashörner. Sie wurden bis zu viereinhalb Meter lang, zwei Meter hoch und waren etwa vier Tonnen schwer. Ihr Fell war struppig wie das des ebenfalls ausgestorbenen Wollhaarmammuts. Doch das lange schmale Horn mitten auf der Stirn der Tiere lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass es tatsächlich Einhörner waren.

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