Epsilon Eridani, unser nächster Nachbarstern mit Planeten, besitzt offenbar einen Kometen- und gleich zwei Asteroidengürteln.
Das zu unserem Sonnensystem nächstgelegene System, Epsilon Eridani, besitzt offenbar nicht nur Planeten, sondern auch gleich zwei Asteroidengürtel.
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So stellen sich die Wissenschaftler der Nasa Epsilon Eridani vor. (© Foto: Nsa/JPL)
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Das zeigen neue Daten des Nasa-Weltraumteleskops Spitzer. Das System um den jungen Stern ähnele vermutlich einer jungen Ausgabe unseres eigenen Sonnensystems, berichtet das Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbehörde in Pasadena. Epsilon Eridani ist "nur" etwa 10,5 Lichtjahren von unserer Sonne entfernt.
Die Entdeckung der beiden Asteroidengürtel deute auf die Existenz weiterer Planeten in dem System hin, die diese Gürtel formen und begrenzen. Für zwei solcher Himmelskörper gab es bereits zuvor Hinweise, darüber hinaus ist die Sonne von einem Kometengürtel umgeben, der dem Kuiper-Ring unseres eigenen Sonnensystems ähnelt.
Unser eigenes Sonnensystem besitzt nur einen Asteroidengürtel zwischen den Bahnen der Planeten Mars und Jupiter. Die im Deutschen auch als Planetoiden bezeichneten Asteroiden stammen aus Frühzeit des Sonnensystems.
Epsilon Eridani ist der neuntnächste Stern der Sonne und etwas kleiner und kühler als unser Zentralgestirn. Mit einem Alter von nur 850 Millionen Jahren ist er erheblich jünger als unsere 4,6 Milliarden Jahre alte Sonne. Einer seiner Asteroidengürtel liegt etwa dort, wo auch derjenige unseres Systems liegt, der andere weiter außen.
"Das System sieht wahrscheinlich sehr aus wie unseres, als das Leben erstmals auf der Erde Fuß fasste", sagte die Astronomin Dana Backman vom kalifornischen SETI-Institut. "Der Hauptunterschied, von dem wir bislang wissen, ist ein zusätzlicher Ring aus übriggebliebenem Planeten-Baumaterial."
Backmans Team beschreibt die Entdeckung in einer der künftigen Ausgaben des Fachblatts The Astrophysical Journal.
- Navigationssystem Galileo mit Übergewicht 21.10.2008
- Lebenskünstler Bärchen im Weltall 09.09.2008
(dpa/mcs)
Ich hätte hier zumindest einen Hinweis erwartet, mit welcher Technik man nun auch Asteroiden und Kometen in 10 Lichtjahren beobachten kann.
Wie ngass richtig bemerkt geht es mit den Distanzen etwas durcheinander.
Die zu unserer Sonne nächste Sonne wird als Proxima Centauri bezeichnet, mit einem
Abstand von ca. 4.2 Lichtjahren. Bis heute hat man um Proxima Centauri keinen Planeten finden können.
Das zu unserer Sonne nächste System könnte man als Alpha Centauri bezeichnen, da es auf jeden Fall aus zwei Sonnen besteht, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen.
Bis heute hat man dort keine Planeten nachweisen können.
Im Artikel geht es aber wohl um das zu unserer Sonne nächste Planetensystem und das ist aktuell wohl Epsilon Eridani.
ist im ersten Satz als das nächste system bezeichnet. Im drittletzten Abschnitt ist Eridani dann die neuntnächste Sonne. Das System Alpha Centauri mit 4.5 Lichtjahren ist as nächste System zur Erde.