Kurz vor dem Klimagipfel warnen führende Forscher: Die Durchschnittstemperatur könnte massiv steigen - wenn der Mensch weitermacht wie bisher.
Der Klimawandel wird viel schneller dramatische Folgen haben als bislang angenommen. Dies erklärten am Dienstag weltweit führende Klimaforscher in einem Memorandum, zwölf Tage vor Beginn des Klimagipfels in Kopenhagen. Die Wissenschaftler fordern, den Ausstoß von Treibhausgasen rasch zu senken. Die US-Regierung gab bekannt, sie werde in Kopenhagen entgegen bisheriger Erwartungen ein Ziel für eigene Emissionssenkungen nennen.
Die Treibhausgas-Emissionen müssten ab spätestens 2020 schnell abnehmen, um die Klimakatastrophe abzuwenden, schreiben die Forscher. (© Foto: dpa)
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In ihrer "Kopenhagen-Diagnose" zeichnen die 26 Forscher aus acht Ländern, darunter drei Deutsche, ein bedrohlicheres Bild als der Weltklimarat IPCC in seinem Report von 2007. "Wo neuere Studien die Unsicherheiten in jenem Bericht aufgelöst haben, zeigt sich, dass sich das Klima schneller verändert und empfindlicher ist als wir angenommen haben", heißt es in dem Aufruf.
Die Forscher belegen das mit vielen neuen Fakten. Der Meeresspiegel könne bis zum Jahr 2100 um gut einen Meter ansteigen, doppelt so stark wie vom IPCC angenommen. Das Meereis am Nordpol schwinde deutlich schneller als erwartet. Alle Jahre dieses Jahrzehnts gehörten zu den zehn wärmsten in den Aufzeichnungen.
Die Treibhausgas-Emissionen müssten zwischen 2015 und 2020 ihr Maximum erreichen und dann schnell abnehmen, schreiben die Forscher. Nur dann könne das international anerkannte Ziel eingehalten werden, die Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Ansonsten könne die weltweite Durchschnittstemperatur bis 2100 um bis zu sieben Grad steigen.
"Dies ist der letzte wissenschaftliche Aufruf an die Unterhändler von 192 Staaten, den Klimaschutz-Zug in Kopenhagen nicht zu verpassen", sagte Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und einer der 26 Wissenschaftler. Nicolas Gruber, Professor für Umweltphysik von der ETH Zürich, ergänzte: "Das Klimasystem hält uns keinen Rettungsanker bereit. Den müssen wir selber auswerfen, indem wir die Emissionen von CO2 und den anderen Treibhausgasen möglichst schnell reduzieren."
Ähnlich äußerten sich drei führende britische Forschungsorganisationen: "Wir können nicht genug betonen, wie stark die Beweise der Wissenschaft sind, die den Ruf nach sofortigem Handeln begründen", heißt es in dem unter anderem von der Royal Society verabschiedeten Aufruf. Ebenfalls am Dienstag warnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) in Köln, Kinder hätten unter dem Klimawandel besonders zu leiden. Die Zahl der pro Jahr von klimabedingten Naturkatastrophen betroffenen Mädchen und Jungen könne sich bis 2015 auf 375 Millionen mehr als verdoppeln.
Die Erfolgsaussichten des Gipfeltreffens in Kopenhagen sind nach einer Ankündigung aus Washington offenbar gewachsen. US-Präsident Barack Obama werde "in den kommenden Tagen" verkünden, welche Zusage zur Reduktion der Treibhausgase seine Regierung in Kopenhagen machen wolle, sagte ein hoher Regierungsbeamter am Montag.
Bisher hieß es, die US-Delegation könne mit Rücksicht auf die beiden Kammern des Kongresses, wo verschiedene Versionen eines Klimaschutzgesetzes feststecken, keine konkreten Zahlen nennen. Zu erwarten ist angesichts der Gesetzesentwürfe eine Senkung des amerikanischen Ausstoßes bis zum Jahr 2020 um wenige Prozent unter die Werte von 1990. Das wäre eine große Anstrengung, aber wenig im internationalen Vergleich. Die Europäische Union hat mindestens 20 Prozent Reduktion versprochen. Der IPCC hält für Industriestaaten Senkungen von 25 bis 40 Prozent für nötig.
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(SZ vom 25.11.2009/beu)
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"Die derzeitige Konzentration sei "die höchste in den vergangenen 650.000 Jahren, wahrscheinlich sogar in den vergangenen 20 Millionen Jahren", heißt es in dem Bericht. "Es ist beängstigend", sagte Corinne Le Quéré,.."
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Nachlesen unter:
www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/co2-ausstoss-steigt-rasant/
Kräht der Gockel auf dem Mist, ändert sich´s Wetter, oder es bleibt wie´s ist. Das ist der Konsens der Meteorologen, in der Wettervorhersage geht man davon aus, dass die Modelle einen Blick aufs Wetter der nächsten 2 bis 3 Tage zulassen, was darüber hinausgeht liegt im Trüben. Wetterprognosen eine Woche in die Zukunft sind etwa so verlässlich wie Kaffeesatzleserei. Aber was in 50 oder gar 100 Jahren sein wird, das weiss man natürlich ganz genau. Nicht wissen wie´s in 7 Tagen wird, aber vorraussagen für die nächsten Jahrzehnte machen wollen. Und die Leute glauben´s. Und diese Klimapropheten, allen voran Herr Gore, sind doch ein für meine Begriffe etwas zwielichtiger Haufen. Al Gore warnt vor der Klimaerwärmung und verdient an der Londoner Börse Millionen und Abermillionen mit dem Handel von CO2-Emissionsrechten. Steckt da vielleicht ein bischen Selbstzweck dahinter? Ich rate jedem, sich einmal mit der Geschichte der Klimaerwärmung, die der Prophezeiung einer neuen Eiszeit in den späten 60er Jahren folgte, zu befassen. Eine Eiszeit gab´s nicht, und auch keine Klimaerwärmung. Vielleicht ist das der Grund, weshalb man auch nur noch vom Klimawandel spricht? Die Statistiken der Klimapropheten sind gefälscht, ganz einfach. Und wer dies anprangert, wird diffamiert um den windigen Geschäftemachern die Bilanz nicht zu verhageln.
Ihre Frage kann relativ einfach erklärt werden: Menschen, welche fähig und in der Lage sind, schlechte und unbequeme Nachrichten als Realität anzuerkennen, sind, gelinde gesagt, stark in der Minderheit.
Zu dieser Minderheit scheinen die Investoren in Projekte, welche da gerade nahezu auf Meeresspiegelhöhe gebaut werden, jedenfalls auch nicht zu gehören. Ganz im Gegenteil glauben die das tatsächlich erst, wenn sie schon nasse Füsse bekommen haben.
Aus dieser Kritik dargf man auch die Medien nicht ausklammern. Seit wann wird offen und zur besten Sendezeit im TV über Klimaveränderung gesprochen? Seit wann kann der führenden Tagespresse soetwas entnommen werden? Das ist, nachdem es erst einige Zeit quasi hinter vorgehaltener Hand gemutmaßt wurde, noch gar nicht solange her.
Dass uns eine Klimaveränderung -und nicht nur die, möchte jemand wissen, was noch so kommt?- droht, ist doch den interessierten Eingeweihten schon seit Jahrzehnten klar. Und immernoch werden diejenigen, die sich hierzu zu Wort melden, von einer reaktionären Mehrheit als apokalyptische Spinner abgetan. Der Herr wird´s schon richten? Von wegen!
Rentenfonds als Klima- und Umweltvernichtung! Ganau das ist es!
Aber die Versicherungs- und Bankenwirtschaft wird über Sprachrohre aller möglichen Medien weiterhin versuchen, diese Tatsachen zu verschleiern!
Warum kommen denn Filme wie "Let's make money" entweder gar nicht im TV oder meist nach 23:00 Uhr?
Danke für Ihren Kommentar.
Weitere Filme:
Der große Ausverkauf
Monsanto
Der Geist des Geldes
We feed the world
Ich verbringe meine Zeit nicht mit dem durchstöbern der Seite sueddeutsche.de. Ich lese lediglich den RSS-Feed. Und der hatte den Artikel nicht enthalten!
MfG
Paging