Viele der heutigen Europäer haben gemeinsame Vorfahren. Ein neuer Beruf machte sie erfolgreich - vor allem bei Frauen.
Die meisten heute in Europa lebenden Männer stammen von Bauern ab, die vor rund 10.000 Jahren aus dem Nahen Osten eingewandert sind. Diese Vorfahren führten - nach Generationen von Jägern und Sammlern - in Europa die Landwirtschaft ein.
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Weil die Frühbauern viel Nahrung produzierten, bildeten sich sesshafte Gemeinschaften, aus denen viele Nachkommen hervorgingen, vermuten Forscher der Universität von Leicester im Fachmagazin PLoS Biology.
Die Biologen hatten die Verteilung des in Europa häufigsten Y-Chromosoms untersucht. Dieses wird nur in männlicher Linie vererbt. Hieraus ergab sich eine Häufung des Chromosoms, je weiter die untersuchten Männer im Nordwesten leben. In Irland tragen fast sämtliche Männer das "Frühbauern-Chromosom" in sich. Die aus dem Raum Anatolien stammenden ersten Landwirte waren wohl bei der Besiedelung Europas klar im Vorteil und hatten mehr Nachkommen. "Bauern waren wohl attraktiver als Jäger und Sammler", vermuten die Forscher.
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(SZ vom 20.01.2010/beu)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Hallo,
ich trage eine kleine Figur am Hals, die Venus von Villensdorf, ca. 25000 JAhre alt, na klingelt was. Die Nordmänner (mit Vieh und Weib) sind eventuell mit Beginn der letzten großen Eiszeit in den Süden gewandert............ ist doch logisch.
Selbst Zeus wird mit stechenden blauen Augen dargestellt usw.
da gibt es noch so viele Beispiele
Was ein hin und her
Diesen Beitrag finde ich nicht wirklich gut geschrieben...........
Warum sind sie denn nun enttäuscht? Wären Ihnen französiche Vorfahren lieber gewesen? Oder Irische?
Europa hat außer den, von klimatischen Schwankungen beeinflußten, Besiedlungswellen auch eine Reihe an kriegsbedingten Völkerwanderungen zu bieten. Schauen Sie sich England an. Die frühesten Siedler dort habe uns als Zeugnisse ihrer Existenz kaum mehr als die Steinkreise hinterlassen. Aber dann kamen die Kelten, über die dann die Römer und schließlich die Normannen hinweg 'gerutscht' sind.
Überhaupt. Die Römer haben ihr Erbgut auch überall im Mittelmeerraum und im südlichen Europa verstreut. Und dabei haben die Römer nur die Tradition grichischer, phönizischer und ägyptischer Händler fortgesetzt. Auch der verbreiterte Sklavenhandel hat hier sein übriges beigetragen.
Und dann haben sich die Wikinger entlang den Küsten und bis runter nach Byzanz revanchiert. Die Völkerwanderung die der Hunnensturm ausgelöst hat und unter der das römische Reich zusammenbrach hat die genetische Zusammensetzung der Balkanvölker mehr als nur ein bisschen beeinflußt.
Auch die Hanse dürfte ihren Beitrag zur Durchmischung des Erbguts im Nord- und Ostseeraum beigetragen haben.
Und das ist auch gut so, denn dadurch wurde der Inzucht und damit einhergehender Degeneration entgegengewirkt.
wenn ich das richtig sehe, Eiszeit. Die Besiedelung war also demnach extrem dünn, wenn überhaupt vorhanden. Wobei das ungefähre Ende der Würmeiszeit man mit in etwa 10.000 Jahren ansetzen kann. Danach wurde es wärmer und es dürften sich im Gefolge der sich zurückziehenden Gletscher Menschen aus südlicheren Gefilden ausgebreitet haben. Der Cro-Magnon-Mensch, der vorher als ausschließlicher Jäger und Sammler weite Teile des europäischen Kontinents bewohnt hat, dürfte in den neuen Siedlern aufgegangen sein. Dass Jäger und Sammler lange Zeit (also bis weit in die Neuzeit) parallel gelebt haben, bzw. mehr oder minder Bestandteil einer gleichen Kultur sind, wird es wohl auf jeden Fall bis ins Mittelalter gegeben haben. Da tut sich keine Alternative auf, weil der Mensch sicher sowohl von der Jagd, als auch vom Sammeln und vom Ackerbau gelebt hat.
Ansonsten muss man wahrscheinlich einfach bemerken, dass man bei den Generationsfolgen berücksichtigen muss, dass die Besiedelungsdichte bis weit ins Mittelalter hinein, eher sehr gering war. Europa war vor allem von Wald bedeckt. Städte mit einigen wenigen 1.000 Einwohnern waren Metropolen. Davor dürfte die Siedlungdichte noch sehr viel weniger ausgemacht haben. Das Genom speist sich aus dieser Zeit von einer "Handvoll" Individuen. Aber interessant ist auf jeden Fall, dass sich an den äußeren Kanten Europas das fragliche Chormosom noch nachweisbar ist. Das bedeutet für mich, dass die Durchmischung fremder Chromosmen durch weitere Einwandererwellen dort am wenigsten durchmischt wurde.
Aber eins kann man sicher sagen: durch das Hinzukommen des Ackerbaus wurden die Überlebenschancen der nachfolgenden Gernerationen sehr stark verbessert.
"Bauern waren wohl attraktiver als Jäger und Sammler", vermuten die Forscher. "
Unglaublicher Blödsinn, was die SZ ihrer Kundschaft als Wissenschaft verkauft. Das ist wirklich schon BiILD-Zeitungsniveau hier lediglich ein paar Zeilen abzusondern mit einem einzigen Resümee.
Im Text stand eindeutig, daß die Forscher herausfanden, daß die landwirtschaftlichen Kultur mehr Nachkommen ermöglichte. Sprich es gab einen Verdrängungswettbewerb der Kulturen.
Und die SZ dichtet was von Attraktivität. Herr wirf Hirn.
@xpeten:
Zitat:"..aus dem nahen Osten eingewandert..
Eine nette Überraschung für diejenigen Islamphobiker und Antisemiten, die hier Zuwanderung und EU-Beitritt der Türkei aus rassistischen Gründen ablehnen. "
Es würde mich wirklich interessieren, wie man diesem Satz, im Zusammenhang des Artikels, einen inhaltlichen Wert zu ordnen könnte.
Wirklich!
Paging