Auf dem Areal eines Pharonen-Tempels sind deutsche Forscher fündig geworden: Sie gruben sechs Figuren aus schwarzem Granit aus dem Schlamm.

Das Archäologenteam entdeckte die Fundstücke in der ägyptischen Stadt Luxor. Es handelt sich dabei um sechs Statuen der Göttin Sekhmet aus dem Tempel von Pharao Amenhotep III., der auch Amenophis genannt wurde.

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Eine der entdeckten Sekhmet-Statuen (© Foto: AP)

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Die Figuren aus schwarzem Granit seien identisch und stellten die auf einem Thron sitzende und den Schlüssel des Lebens haltende Kriegsgöttin dar, teilte der hohe Rat für ägyptische Antiquitäten mit. Drei der Statuen seien komplett, während von zwei anderen nur der innere Teil wiedergefunden worden sei und bei einer die Hälfte noch begraben sei.

Luxor liegt 700 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Der Tempel Amenhoteps ist das größte Bauwerk auf der Westseite der Stadt, die vom Nil geteilt wird. Im vergangenen Jahr hatte das Archäologenteam insgesamt 30 Sekhmet-Statuen gefunden.

Sekhmet wird häufig mit einem Frauenkörper und einem Löwinnenkopf dargestellt, der von einer Sonnenscheibe gekrönt wird. Sie verkörpert die Verwüstungen der Sonne, ihr Name bedeutet "die Mächtige".

Pharao Amenophis III. regierte in der 18. Dynastie um etwa 1350 vor unserer Zeitrechnung. Ihm folgte sein Sohn Amenophis IV. auf den Thron, der später als Echnaton in die Geschichte einging.

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(sueddeutsche.de/AFP)