Sie ist über 7500 Lichtjahre entfernt: Eine Wolke aus Gas und Licht, die das Weltraumteleskop Hubble nach seiner Wartung eingefangen hat.
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Wie Zuckerwatte: Das Weltraumteleskop Hubble hat eine Wolke aus Gas und Licht im Weltraum fotografiert. Foto: ap/NASA
Weit draußen im Weltraum, im Carina-Nebel 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt, steht diese Wolke aus Gas und Licht. Junge Sterne in ihrem Inneren zerzausen den Rand des filigranen Gebildes, das an Zuckerwatte erinnert.
Das Hubble-Teleskop hat es Ende Juli mit einer seiner neuen Kameras abgelichtet, schärfer als jemals zuvor. Mit diesem und neun weiteren Bildern meldet sich das Team des Weltraumteleskops nun zurück zum Dienst.
Im Mai hatten Astronauten bei einem Shuttle-Einsatz das Teleskop gewartet und neue Technik installiert, unter anderem die für den Carina-Nebel verwendete "Wide Field Camera3". Sie kann die kosmische Wolke, in der ständig neue Sterne entstehen, nicht nur wie hier im sichtbaren Licht abbilden, sondern zugleich auch Fotos im Infrarot schießen.
Darauf wirkt der Nebel dann wie weggeblasen, und die zuvor verdeckten Sterne leuchten um so brillanter. Die Wolke ist etwa drei Lichtjahre hoch.
(SZ vom 11.09.2009/cris/jug)
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