Frauen, die forschen |
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Die Wissenschaft im Blick
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Fotografin Bettina Flitner hat 25 Naturwissenschaftlerinnen porträtiert. Einige von ihnen berichten hier, was die Art der Darstellung mit ihrer Forschung zu tun hat - und mit ihrer Persönlichkeit.
In der Ursuppe
Das war der Ausgangspunkt: Als die Biologin Christiane Nüsslein-Volhard 1995 für ihre genetische Forschung an Fruchtfliegen den Nobelpreis für Medizin erhielt, gab es kein einziges offizielles Bild von ihr - nicht einmal am Tübinger Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, dessen Abteilung für Genetik Nüsslein-Volhard zum damaligen Zeitpunkt seit zehn Jahren leitete.
Für Fotografin Bettina Flitner gab dies den Anstoß für ein Fotoprojekt, das später darin mündete, Wissenschaftlerinnen in ihrer Forschungsumgebung zu porträtieren. Die erste von ihnen war Nüsslein-Volhard. Auf dem Foto taucht die Nobelpreisträgerin, die vor allem Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie betreibt, im übertragenen Sinne ein in die Grundlagen ihres Faches: Der Seerosenteich symbolisiert die Ursuppe, aus der in der frühen Erdgeschichte die ersten einfachen organischen Verbindungen entstanden.
Foto: Bettina Flitner
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