Vor 200 Jahren kam Charles Darwin zur Welt. Vor 150 Jahren veröffentlichte er den "Ursprung der Arten" und begründete die Evolutionstheorie.
200 Jahre Darwin (28)
Die Evolutionstheorie musste wiederholt dafür herhalten, Diskriminierung und Rassismus zu rechtfertigen. Dabei stammt das berüchtigte Motto "Survival of the fittest" nicht einmal von Darwin.
Von Werner Bartens
200 Jahre Darwin (27)
Wurde das heutige Verhalten dem Gehirn schon während der Steinzeit eingemeißelt? Muss der Mensch deshalb fremdgehen oder Blondinen lieben? Diese Thesen sind beliebt - aber äußerst fragwürdig.
Von Sebastian Herrmann
200 Jahre Darwin (26)
Kreationisten aufgepasst: Die Evolutionstheorie ist für den Glauben an Gott keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung.
Von C. Kummer
200 Jahre Darwin (25)
Ob Fahrzeuge oder Computertastaturen: Wissenschaftler erkennen Parallelen zwischen dem technischem Fortschritt und der Evolution.
Von Helmut Martin-Jung
200 Jahre Darwin (24)
Seit 21 Jahren verfolgen Biologen einen Bakterienstamm sowie seine Nachkommen und beobachten dramatische evolutionäre Sprünge der Mikroben.
Von Hanno Charisius
Serie: 200 Jahre Darwin (23)
Versteinerungen erlauben erstaunliche Einblicke in die Geschichte des Lebens - wie vor kurzem Fossil Ida. Doch die vielfältigsten und bizarrsten Beispiele früher Kreaturen finden sich im kanadischen Burgess-Schiefer.
Von Axel Bojanowski
Serie: 200 Jahre Darwin (22)
Modellfall H1N1: Am Beispiel des Schweinegrippe-Erregers zeigt sich, wie rasant die Evolution in der Welt der Mikroben abläuft - und wie schwer es ist, diesen Prozess aufzuhalten.
Von Jörg Hacker
Serie: 200 Jahre Darwin (21)
Nur der Stärkste setzt sich durch? Wer als Spezies bestehen will, muss mit Artgenossen kooperieren. Das gilt für Röhrenspinnen wie für Menschen.
Von Birgit Herden
Serie: 200 Jahre Darwin (20)
Der Mensch ist seinen Ahnen aus dem Wasser ähnlicher, als ihm guttut - und leidet darum an Rücken und Leiste. Denn für viele seiner Aktivitäten ist er einfach nicht gebaut.
Von Katrin Blawat
Serie: 200 Jahre Darwin (19)
Vielfältige Gesänge, ein grundlegendes Sprachverständnis und eine rudimentäre Grammatik - schon Charles Darwin erkannte bei Tieren Vorformen menschlicher Sprache.
Von Wolfgang Steinig
Serie: 200 Jahre Darwin (18)
Der Baum gilt als Sinnbild der Evolution. Doch schon Darwin haderte mit dem Symbol und heute zeigt sich: Für die Evolution der Bakterien ist es völlig ungeeignet.
Von Wiebke Rögener
Serie: 200 Jahre Darwin (17)
Manche Ameisen-Staaten funktionieren wie ein einziges Wesen. Die Intelligenz, Kommunikation und Aggressivität dieser Superorganismen wirken fast menschlich.
Von Tina Baier
Serie: 200 Jahre Darwin (16)
Grotesker Schmuck und bizarre Vorlieben: Erst die sexuelle Selektion hat Farbe in die Evolution gebracht. Denn auffälliges Aussehen wirkt auf Weibchen anziehend - birgt aber auch Risiken.
Von C. Schrader
Serie: 200 Jahre Darwin (15)
Kreationismus ist ein religiöser Gegenentwurf zu einem Wissenschaftsglauben, der durch Erkennen Lebenssinn gewinnen will.
Von Friedrich Wilhelm Graf
Serie: 200 Jahre Darwin (14)
Wanderjahre für die Wissenschaft: Die vielen Stationen seiner fünfjährigen Weltreise lieferten Charles Darwin die Puzzlestücke für seine Theorie.
Von Richard Friebe
Serie: 200 Jahre Darwin (13)
Moral kann doch nicht nach denselben Prinzipien erklärt werden wie die Körperbehaarung! Aber warum eigentlich nicht? Was uns die Biologie vorschreibt - und wo sie Spielraum lässt.
Von Kurt Bayertz
Serie: 200 Jahre Darwin (12)
Augen und Flügel - das muss doch jemand geplant haben, glauben Intelligent-Design-Anhänger. Doch Forscher beweisen: Komplexe biologische Strukturen entstehen evolutionär.
Von W. Rögener
Serie: 200 Jahre Darwin (11)
Die Art ist ein Standardbegriff der Biologie - doch selbst Charles Darwin hat sich um eine Definition gedrückt. Forscher streiten bis heute über die Frage: Was ist eine Spezies?
Von Hanno Charisius
Serie: 200 Jahre Darwin
Polonaise statt Sex - ein kleines Insekt belegt, was viele Skeptiker nicht glauben wollen: Die Evolution ist nicht nur eine Theorie.
Von Birgit Herden
Darwin-Quiz
Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren. Testen Sie Ihr Wissen über den Naturforscher und seine Theorie.
Serie: 200 Jahre Darwin (9)
Ein Archäologe sucht an der Küste von Essex die Überreste eines der bedeutendsten Schiffe der Wissenschaftsgeschichte: das Wrack von Darwins Forschungsschiff "HMS Beagle".
Von Alexander Menden
Serie: 200 Jahre Darwin (8)
Auch in Europa lehnen viele Menschen Darwins Evolutionstheorie ab. Ob aus fehlendem Verständnis oder starker Religiosität, die Schöpfungslehre ist ihnen lieber.
Von Wiebke Rögener
Serie: 200 Jahre Darwin (7)
Charles Darwin vermutete, dass alle organischen Wesen von einer einzigen Urform abstammen könnten. Molekularbiologen rekonstruieren dessen Lebensgeschichte.
Von Birgit Herden
Serie 200 Jahre Darwin (6)
Charles Darwin hat uns ein schwieriges Erbe hinterlassen. Doch gerade in Darwins Denken liegt auch der Weg, um den neodarwinistischen Abgrund zu umgehen.
Ein Kommentar von Matthias Drobinski
Serie: 200 Jahre Darwin (5)
Ohne seine Familie hätte Darwin keinen Platz in der Geschichte als einer der bedeutendsten Denker aller Zeiten. Die Generationen vor ihm begründeten eine Tradition freigeistigen Forschens.
Von Richard Friebe
Serie: 200 Jahre Darwin (4)
Evolution im Zeitraffer: Tiere und Pflanzen können sich viel schneller verändern als Charles Darwin annahm.
Von Tina Baier
Serie: 200 Jahre Darwin (3)
Was bedeutete Charles Darwins "Entstehung der Arten" für die Künste? Das möchte zum Darwin-Jahr eine Ausstellung in der Frankfurter Schirn herausfinden.
Von Stephan Speicher
Serie: 200 Jahre Darwin (2)
Seit 150 Jahren wird die Evolutionstheorie von Missverständnissen und böswilligen Verfremdungen begleitet. Dabei steht sie noch nicht einmal im Widerspruch zur Religion.
Von Patrick Illinger
Serie: 200 Jahre Darwin (1)
Zunächst tat sich Charles Darwin schwer mit seiner Evolutionstheorie – heute ist sie das Fundament der Biologie.
Von Christopher Schrader
Erst als Charles Darwin 1858 erfuhr, dass Alfred Russel Wallace ebenfalls die Evolutionstheorie entdeckt hatte, machte er seine Idee bekannt. Einflussreiche Freunde sicherten ihm den Ruhm als Entdecker.
Von Richard Friebe
Evolution
Richard Dawkins' "Geschichten vom Ursprung des Lebens" ist das zur Zeit lesens- und bedenkenswerte Buch über die Evolution überhaupt.
Von Cord Riechelmann
Darwin-Ausstellung
Im Jahr 2009 jährt sich zum 150. Mal die Veröffentlichung von Darwins "Über die Entstehung der Arten". Dazu gibt es jetzt eine Schau in London mit bisher unbekannten Exponaten.
Von A. Menden
Frage der Woche
Charles Darwin dachte, die Evolution sei zu langsam, um sie direkt zu beobachten. Doch hier hatte er Unrecht.
Von Markus C. Schulte von Drach
Evolution und Religion
Die Kirche von England hat sich bei Charles Darwin entschuldigt und stellt sich gegen den Kreationismus. Das wird nicht allen Bischöfen gefallen.
Von Christopher Schrader
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Frage der Woche
Seit mehr als 150 Jahren versuchen Wissenschaftler zu klären, seit wann es Menschen gibt und woher wir kommen. Aber lässt sich das überhaupt herausfinden?
Von Markus C. Schulte von Drach
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Evolution
Tiere passen sich an Umweltfaktoren an - und zu denen gehört auch der Mensch. Als Jäger beschleunigt er die Evolution.
Von Birgit Herden
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Neue Bücher
Warum sind wir hier, in einem Universum, das wie für uns geschaffen ist? Neue Bücher über Gott und die Welt.
Von Martin Urban
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Evolution
Der Mensch ist seinen Ahnen aus dem Meer erschreckend ähnlich. Schluckauf und Leistenbruch sind Indizien dafür, sagt der Paläontologe Shubin.
Interview: K. Blawat
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