10.000 Jobs will GM bei Opel streichen - ohne Werksschließungen wird das kaum gehen. Doch wer muss dran glauben? sueddeutsche.de analysiert die Perspektiven der Standorte.
Erst kam die Überraschung, dann die ersten Fakten. Nur wenige Stunden nach der überraschenden Entscheidung von General Motors (GM), die europäischen Töchter Opel und Vauxhall zu behalten, gaben die Amerikaner bekannt, 10.000 Stellen streichen zu wollen - und damit in etwa so viel, wie der gescheiterte Investor Magna. An den Opel-Standorten in Europa beginnt nun das große Zittern. "10.000 Arbeitsplätze abzubauen, das geht nur, wenn ein Werk geschlossen wird", sagt Willi Diez, der Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Nürtingen. Nur welcher Standort fällt? sueddeutsche.de zeigt die Perspektiven der europäischen Werke.
Opel-Werk in Rüsselsheim: Welcher Standort fällt? (© Foto: GM)
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Rüsselsheim
Rüsselsheim ist das Herz von Opel. Im Stammwerk südwestlich von Frankfurt am Main beschäftigt der Autokonzern etwa 15.600 Mitarbeiter. Auch das neue Erfolgsmodell Insignia läuft hier vom Band. Opel selbst preist den Standort als "modernstes Werk der Welt". Juwel der Anlage ist jedoch das Internationale Entwicklungszentrum, von dem selbst General-Motors-Chef Fritz Henderson sagt, es werde künftig eine zentrale Rolle im Konzern spielen. Auch Autoexperte Diez sieht den hessischen Standort nicht in Gefahr: "In Rüsselsheim wurde viel Geld investiert."
Zukunftsaussichten
Die Zukunft von Rüsselsheim ist gesichert.
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Großprojekte in Berlin
Wo sind in der Aufstellung die Russen, Ukrainer und Österreicher?
(Zugegeben kleinere Standorte, aber sie existieren, laut FTD.)
Die ersten zwei werden mit Sicherheit überleben.
Ich wünsche mir nur, dass nicht noch mehr deutsches Steuergeld verschwendet wird, als bisher geschehen.
Die Wahl ist vorbei, Quelle ist pleite, Opel wird folgen, ebenso wie ca. 14.000 andere Unternehmen, denen diese öffentliche Aufmerksamkeit nicht zuteil wurde.
Wäre ja nicht absolut gegen die Stützung Opels gewesen, aber diese politische Planwirtschaft, bei der ganz fein alle vier Mi-präs (NRW, RP, HE, TH), egal wie marktradikal sie sonst blöken (oder nicht), unbedingt 'ihr' Werk erhalten lassen wollten - das fand ich schon die ganzen Monate ziemlich dümmlich.
Es liegt doch auf der Hand, dass - gerade um noch möglichst viele A-plätze zu sichern, möglichst effektiv die Standorte verteilt sein müssen.
Hoffentlich wird jetzt wenigstens staatlicherseits nicht zu viel zugeschossen. GM entscheidet sich für einige Werke und kalkulieren das für sich.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sinnvoll ist, eine Milliarde zuzuschießen, eine Vereinbarung über den Erhalt eines Werkes für eine best. Zeit zu erreichen und zwei Tage nach Ablauf dieser Frist ist der Laden zu.
Jetzt hören wir sie wieder auf allen Kanälen, die " Autoexperten". Fast jeder hat seine eigen Meinung, was durchaus in Ordnung ist. Nur sollten die Herrschaften nicht so tun, als wüssten sie genau bescheid. Denn eines hat GM bewiesen, was man heute sagt, muss Morgen schon nicht mehr stimmen. Und ob man Verträge einhällt, ist auch nicht sicher. Alles ist möglich und auch das Gegenteil. Zunächst wird man versuchen die Standorte gegeneinader auszuspielen. Wenn die Politiker klug sind, dann treffen sie sich ganz schnell zu einer Konferenz um sich exakt abzustimmen. Da wird allerdings Berlin schlechte Karten haben, weil sie möglicherweise bei den 1. Verhandlungen die anderen nicht genügent konsultiert hatten. Und wenn ich mit rainer Brüderle vorstelle, na ja, lassen wir das lieber!
Vorerst gibt es sowieso kein Geld. Die neue Regierung macht erst mal einen auf beleidigt. Muss sie ja auch, sie kann ja schlecht zugeben, mit dem angeblichen Verkauf an Magna den Wähler getäuscht zu haben.
Ed Whitacre ("Big Ed")
teilte (laut einer Meldung von ARD Online vom 8.9.200) dem WSJ als eine seiner "besondere Fähigkeiten" mit, "Klapperschlangen auf seiner Farm pflege er eigenhändig mit einem Holzspeer aufzuspießen und anschließend mit einem Stein zu köpfen."
Jemand, der solche Verbrechen nicht nur durchführt, sondern sich damit in der Öffentlichkeit sogar brüsten kann, gehört für den Rest seines Lebens ins Gefängnis weggesperrt. Stattdessen darf er in unserem System Führer spielen.
Mit der Meldung war klar, dass der Mann nur Zeit gewinnen will und dass er sich auch noch rühmt, über Leichen zu gehen.
(Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/opelgmusa102.html
http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio43448.html)
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