Vier Jahre nach der Gründung macht Youtube immer noch Verluste, obwohl das Videoportal populärer ist als je zuvor. Der Betrieb der Seite kostet viel und bringt wenig.
Bushido und Straßenkobra rappen im Netz. Ein Animationsfilm thematisiert die aktuelle Schwäche der FC-Bayern-Fußballer. Ein anderes Video zeigt, wie auch Amateure Devisen nach Art der Profis handeln können.
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Der frühere australische Premierminister John Howard bei Youtube: Das Videoportal wird inzwischen auch von Politikern genutzt, doch ein tragfähiges Geschäftsmodell liegt immer noch nicht vor. (© Foto: AFP)
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Ein Blick auf die meistgesehenen Videos der Woche beim Filmportal Youtube ist wie ein Blick in die Seele der Nutzer. Hier zeigt sich, was die Masse gerade interessiert. Kein Thema dagegen: die wirtschaftliche Lage bei Youtube selbst.
Doch am Donnerstagabend zieht die Internetsuchmaschine und Konzernmutter Google Quartalsbilanz. Die Krise am Werbemarkt wird ihre Spuren hinterlassen. Nie war es daher so wichtig, dass die Tochter Youtube Geld verdient. Und nie hat das Videoportal so viel unternommen, um vier Jahre nach der Gründung endlich profitabel zu werden.
Noch tief in den Verlusten
Eine Analyse der Investmentbank Credit Suisse zeigt: Das meistbesuchte Videoportal im Internet steckt noch tief in den Verlusten. Dabei wird Youtube der Erfolg zum Verhängnis. Weil täglich Millionen von Videos weltweit auf der Webseite abgerufen werden, rechnet Credit-Suisse-Analyst Spencer Wang vor, belaufen sich allein die Kosten für diesen Datenverkehr auf jährlich 360 Millionen Dollar.
Hinzu kommen Lizenzkosten an die Rechteinhaber, beispielsweise der bei Jugendlichen so populären Musikvideos auf Youtube. Die schlagen laut Wang mit weiteren 253 Millionen Dollar zu Buche. Demgegenüber stehen Werbeeinnahmen von 241 Millionen Dollar.
Summa summarum kommt der Analyst auf einen Verlust von 470 Millionen Dollar, den Youtube der Mutter Google beschert. Für ihn Anlass, die Gewinnerwartung des führenden Internetkonzerns herabzusetzen.
Youtube war noch nie profitabel. Klar ist aber auch: Niemand außer Google kann sich so einen Verlustbringer leisten - mit der Hoffnung, einmal von der steigenden Nachfrage nach Videos im Netz zu profitieren.
Um 39 Prozent hat der Abruf von Online-Videos alleine im März laut den Marktforschern von Nielsen zugelegt. Auch Yahoo, Microsoft oder AOL unterhalten deshalb eigene Portale für Filme, verdienen aber noch weniger als der Marktführer.
Werbeoffensive
Fast jedes zweite im Netz angeschaute Video kommt über Youtube. Um 20 Prozent sollen die Werbeerlöse auf dem Filmportal in diesem Jahr steigen. Erst im März hat Google eine Werbeoffensive auf Youtube gestartet. Die Anzeigen im Umfeld der Filme sollen nun noch passgenauer den Nerv der Zuschauer treffen.
In den nun wirtschaftlich schwierigeren Zeiten sucht Google trotzdem nach Partnern. Das Geschäft mit grafischen Anzeigen im Netz wird laut Analyse von Sanford C. Bernstein & Co. in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit 2001 nicht mehr.
Am Wochenende erst gab der Internetkonzern daher die Gründung eines neuen Portals bekannt: Unter dem Namen Vevo.com sollen Musikclips von Universal Music zu sehen sein. Von Youtube kommt die Technik. Die Werbeeinnahmen werden geteilt. Andere sollen dem Beispiel folgen.
Dem Vernehmen nach befindet sich Google auch mit Sony in Gesprächen über ein gemeinsames Portal. Dort werden Spielfilme in voller Länge laufen. Das bietet in den Staaten Hulu.com schon an. Mit einer Partnerschaft könnte Youtube die Konkurrenz stoppen.
(SZ vom 15.04.2009/pak)
Schlosshotels in Polen
Sorry...
1.) Wer sich bei Youtube Musik herunterladen versucht, ist nicht nur selber Schuld sondern auch sehr schmerzfrei... Denn bei den Bittraten, die diese Videos mitführen kriegt jeder nach spätestens 3.Voll Album einen Hörschaden...
2. ) Um "Musik" herunterzuladen benutzt man andeder bequemere Tools und definitiv nicht YouTube... Damit kann man, das habe ich gesehen, in Fünf Minuten nicht nur einen Tittel herunterladen und das gaanz gesetzlich, sondern 10 wenn nicht hunderte...
3. Allen die, Youtube als Download Portal benutzen, wünsche ich viel Spass und laaaaaange Nächte... Uuuuund rote Augen und Lauscher! Daß die die GEMAisten diesen argument gerne benutzen würden, wollen..., kann man nur als deren Verlegenheit gegen die eigene Kriese verstehen... Angesichts des eigenen Misserfolgs dachten sie sich, jemanden gefunden zu haben, um halt über Bande an Geld zu kommen... Dabei haben sie sich wohl wie ein Gaul beim Decken den Mund schaumig gerdet, aber Musik wird, nicht bei YouTube sondern bei ITune heruntergeladen... Nicht genug für die GEMAisten... Nun wollen sie dreist wie sie sind, auch für die eigene Werbung (wohl geduldet und versteckt) Knete kassieren... Wie dreist muß man denn eigentlich noch sein... Schämen tuen sie sich auch nicht! Aber das sind wir ja gewohnt...
Was ich bedauare, daß das konglomerat aus PPP=Politik.Presse.Pörse versucht, diese Angelegenheit in Einklang mit sich selber zu Ungunsten des YouTubes, gar nicht zu erwähnen...
YouTube ist mehr als ein VideoPortal... Hier ist mein Fernseher der Zukunft... Das ist mittlereweile der beste InfoPortal in Sachen visuelle rMedien... Denn die anderen haben den Rachen nicht voll bekommen, wenn es um Absahnen des Ottonormalverbraucher ging... Nicht genug.... In letzter Zeit treten wohl einige Kabelgeselschaften in Zeitungsdrücker Mannier mit deren Kunden in Kontackt und versuchen denen irgendwelche Fernsehverträge anzuhökern... Sie haben einfach nicht begriffen... Fersehen war gestern... Internet ist heute... Anstatt den kunden bezahlbare Angebote, Portale anzubieten, wenden sie Methoden derer, die lääängst vor der Haustür gescheitert sin... Daher...
Jeder Misserfolg der freien Portale ist für diese Herrschaften ein Tropfen Hoffnung eigene, selbst verschuldete Misere zu verschweigen...
O.K. wir werden sehen... Wenn YouTube nicht mehr da ist werden andree sich auf den Weg machen...
Der traurige Beispiel des Skype sollte den Gemaisten eine Warnung genug sein... Also, Vorsicht!
Mich wundert eh, dass die Medienindustrie den Laden noch nicht dichtzumachen versucht hat. De fakto ist es doch eine qualitativ etwas schlechtere (in Sachen Bitrate), aber letztlich praktisch identische Version von Napster. Titel suchen in Youtube (o.k. MIT Video *g), mit einem der Download-Werkzeuge runterladen, Audiostream rauskopieren (gibts auch jede Menge Werkzeuge für), fertig. Klappt eigentlich bei allen aktuellen Songs denke ich. Den meisten Leuten dürfte das genügen.
Eigentlich müsste den Vertretern von "Raubkopierer sind Verbrecher" damit doch der Schaum vorm Munde stehen...
Die Gratiszeiten gehen bald vorbei...
ja, man stelle sich vor, "so langsam W A C H S E N wie seit 2001 nicht mehr. " Sie WACHSEN langsamer... es ist ein Jammer!
Und die arme Verwertungsindustrie erst! NUR 253 Millionen Dollar zusätzlich zu den Erlösen aus dem "traditionellen" Verkauf!!
Da kann man schon bequem jammern - wie war das neulich mit dem Geheule lieberberg'schen Gepräges? Die "hässliche Gratisfratze"?
Hallo? Merkt hier eigentlich IRGENDJEMAND noch, wie wir vergackeiert werden?
Youtube ein "Verlustgeschäft" für Google? Müssen die jetzt Konkurs anmelden oder wie?
Soweit ich mich erinnere, geht es Google ganz gut... und youtube ist sowieso nur DER "Appetizer" schlechthin. Werbung kostet Geld. Auch Google.
mann mann, in meinem nächsten Leben werde ich "Analyst": man macht Sachen für'n #### (wie der Name schon sagt), und bekommt dafür reales Geld. Tolle Sache, das.
DW
ohne dabei den kelinen Mann aus der Straße finanziell zu Kloppen... Dann habe ich einen Vorschlag aus Vielen für die YouTube erfinder...
Was!?
Sie sollten alle MusikKünstler, die einen offiziellen Label-Vertrag in der Tasche haben, soooo lange von diesem Portal "Bannen", bis diese bereit sind Gebühren für die verteckte Werbung zu bezahlen, welche sie unter ZuhilfeNahme der "YouTube" Möglichkeiten für sich machen... Was steht doch auf den Silberscheiben der MusikKünstler, zur Observation durch Gema sinngemäß: "Veröffentlichung ... ohne zu zahlen....verboten..." Toll... Asugehend aus dieser Logik sollte "YouTube-Admin" jeden MusikKünstler aus dem Oben besagten Grund zur Kasse bitten... Denn, daß die GEMAisten sich das Recht in Anspruch nehmen, Lizenzgebühren zu verlangen und dabei trotz eigener Labelung die versteckte Werbung in YouTube dulden, spricht für deren Dreistigkeit... Wenn so, dann so, prinzip...
Also meine Herren von YouTube nicht versagen, sich einfach auf Recht und Gesetz berufen und eigene Recht verlangen... Denn die Möchtegern Kapitalinsties wollen es nicht anders...
Ich persönlich würde es sehr bedauern wenn Youtube es nichtmehr geben würde!? ICh habe meinen Fernseher deswegen abgeschaft! Eine freiere Nachrichtensendund, Meinunsbildung ohne Senzur gibt es z.Z. niergend anders... Leider dürfen soger "Teloristen" sich äußern... Die Wahrheit ist aber wichtiger als irgendwelche Meinungen der Radikalinskies...
Mag sein, daß deswegen Youtube unter Druck gerät, weil sie wegen dieser freien Meinungsbildung den Regierenden ein Dorn im Auge ist... Wir wissen den Hintergrund nicht... Daß der Buschimen AlCazira mit angriffen gedroht hat, obwohl das schrecklichere in Youtube zu sehen war -O.K., sie haben auch Youtube gezwungen zu zensieren...-, mag ein Zeihen für diesen "Dorn im Auge sein"...
Also wirklich... Ich sehe einer der freien Meinungsportale in Bedrohung... Nicht weil sie so ineffizient und ohne Erfolg wären... Nein! DIeser Kanal ist mittlereweile sehr unbequem... Länder wie China, Türkei, Gruzia (Georgien) etc. haben diesen Kanal entweder ganz gespeert oder sehr stark zenziert oder haben es gar nicht zur Verfügung...
Daher... YouTube muß bleiben!
Paging