Mehrfach ist Microsoft beim Versuch gescheitert, Yahoo zu übernehmen. Jetzt sucht sich das Unternehmen offenbar Verbündete - und könnte mit ihnen Yahoo zerschlagen.
Der US-Softwareriese Microsoft sucht einem Zeitungsbericht zufolge nach Verbündeten für einen neuen Anlauf zur Übernahme des Suchmaschinen-Geschäfts von Yahoo.
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Der Internetkonzern solle dabei praktisch zerschlagen werden, berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch unter Berufung auf mit den Überlegungen vertraute Personen.
Microsoft habe bereits mit Time Warner und News Corp gesprochen. News Corp gehört wie das Wall Street Journal zum Medienimperium des Australiers Rupert Murdoch.
Eine gemeinsame Übernahme mit Unternehmen wie Time Warner oder News Corp würde die Zerteilung von Yahoo nach sich ziehen.
Dabei würde sich Microsoft die Suchmaschinen von Yahoo sichern. Der Rest der Internetaktivitäten könne an das Partnerunternehmen gehen, schreibt die Zeitung.
Vereinbarung unwahrscheinlich
Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass aus den bisher nur vorläufigen Gesprächen eine Vereinbarung mit Yahoo hervorgehe. Bei Microsoft war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Microsoft hatte Yahoo zunächst für mehr als 47 Milliarden Dollar ganz kaufen wollen. Als Yahoo ablehnte, strebte Microsoft als Alternative den Kauf eines 16-Prozent-Anteils sowie des Yahoo-Suchmaschinengeschäfts an.
Doch auch dieses Vorhaben scheiterte am Widerstand des Yahoo-Managements. Yahoo ging unmittelbar danach eine Werbe-Allianz mit Google ein.
Das US-Justizministerium leitete hier einem Bericht der Washington Post zufolge unterdessen eine formale Kartelluntersuchung ein. Damit war gerechnet worden, da Google mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent den Suchmaschinenmarkt dominiert und Yahoo mit knapp 17 Prozent auf Platz zwei liegt.
- Microsoft Vom Internet überrascht 25.06.2008
- Softwarebranche Exodus bei Yahoo 20.06.2008
- Yahoo und Google Pakt der Erzrivalen 13.06.2008
- Ergebnislose Übernahmeschlacht Yahoo beendet Gespräche mit Microsoft 12.06.2008
- Wall Street Journal Die Australier kommen 03.06.2008
(sueddeutsche.de/Reuters/hgn)
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Erfahrung würde Ihnen gut tun.
Hätten Sie einmal Ihren geistigen Horizont erweitert und mit OS anderer Hersteller experimentiert, würden Sie ohne Zögern sofort die Unterlegenheit der MSOS anerkennen.
Und wenn Sie schon postulieren, die Bugs kämen lediglich von den Drittanbiertern (lachhaft), dann müssen Sie das auch Linux zugestehen. Hier kann JEDER etwas programmieren und online seine Bugs verteilen. Aber Linus ist dabei immernoch stabiler als XP.
Über die Qualität der MicrosoftOS kann man also trefflich streiten, nicht umsosnt ist Vista so ein Kauf-Quotenkracher !! Auch bei XP (2000, Entschuldigung, da hätte ich beinahe losgelacht, warum sagen Sie nicht gleich MSDOS) sind Seitenweise Bugs zu finden, die es vor 20 Jahren schon gab. Und von Ihrer bloßen Behauptung der stillen Verbesserung bei MS sind die noch nicht weggegangen. Komisch, oder?
Also: Informieren hilft! Vor allem Ihnen, oder wollten Sie mal auf den Putz hauen?
Und wer Yahoo nicht kennt schaut einfach mal unter Google nach ;)
Aber das ist wohl nicht jedermanns Sache. Microsoft hat schon seit mindesten 8 Jahren (seit Windows 2000) hervorragende und zuverlässig funktionierende Betriebssysteme.
Was die Zahl der Fehler angeht, da liegt Microsoft auf den ersten Blick tatsächlich schlechter als Linux/Unix, allerdings sind fast alle Fehler auf Anwendungssoftware und Treiber von Drittherstellern zurückzuführen und per se nicht Microsoft anzulasten. Die Bugs in Linux/Unix sind in der Tat aber genauso zahlreich (siehe One Bug A Day Contest), aber eben aufgrund der vernachlässigbaren Marktdurchdringung nicht so gut öffentlich sichtbar.
Aber gerade Sie als offensichtlicher Verfechter von "frei" und "open" müssten erkennen, dass etwas nicht zu wissen noch lange nicht heißt, dass es nicht da ist. Und Fehler heimlich und unbemerkt zu beheben nicht besser ist als damit an die Presse zu gehen (wie es Microsoft tut).
wenn es die geistige Filzverpantoffelung nicht gäbe.
Mit MS gibt es bereits eine 20Jährige Eingewöhnungszeit, wer lernt da schon von MS auf Apple oder auf Linux noch mal um ?
Diese Worte höre ich jetzt schon seit 20 Jahren. Geändert hat sich nicht viel.
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