Unerwartet positives Signal für die Konjunktur: Der Ifo-Geschäftsklimaindex kommt im Juli auf den stärksten Anstieg seit der Wiedervereinigung. Selbst der ewige Mahner Hans-Werner Sinn ist entzückt.
Positive Überraschung: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli deutlich aufgehellt, obwohl praktisch alle Beobachter mit einer leichten Eintrübung der Stimmung gerechnet hatten.
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Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn kann mit einer positiven Überraschung aufwarten. (© ag.ddp)
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Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg insgesamt von 101,8 auf 106,2 Punkte, wie das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München mitteilte. Diese Zunahme sei der größte Sprung nach vorne seit der deutschen Wiedervereinigung. "Die deutsche Wirtschaft ist wieder in Partylaune", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
Die Experten hatten diese jähe Stimmungsverbesserung überhaupt nicht auf der Rechnung und hatten vielmehr mit einer leichten Verschlechterung insbesondere der Geschäftserwartungen gerechnet.
"Die deutsche Konjunkturlokomotive rollt weiter"
Der deutliche Anstieg kam daher vollkommen unerwartet. Die befragten 7000 Unternehmen berichteten demnach von einer erheblich verbesserten aktuellen Geschäftslage: Der entsprechende Teilindex stieg von 101,2 Punkten im Juni auf jetzt 106,8 Punkte. Auch die Erwartungen an das kommende halbe Jahr schätzen die Unternehmen deutlich besser ein als im Juni. Nach 102,5 Punkten im Vormonat fiel der Anstieg auf jetzt 105,5 Punkte aber nicht so deutlich aus wie bei der Lagebewertung.
Volkswirte hatten bei der aktuellen Geschäftslage lediglich mit einem leichten Anstieg auf 101,8 Punkte gerechnet. Bei den Erwartungen der Unternehmen hatten die Experten hingegen ein Rückgang auf 101,4 Punkte prognostiziert.
In ersten Kommentaren äußerten sich die Beobachter erfreut: Die deutsche Konjunkturlokomotive rolle weiter, hieß es bei der DekaBank. "Die Daten zeigen, in welch guter Verfassung Deutschland ist", sagte ihr Experte Andreas Scheuerle. Die deutsche Konjunktur brumme richtig.
Etwas überzeichnet sei die Entwicklung im Juli allerdings durch die Hitzewelle, die Fußballweltmeisterschaft und verkürzte Werksferien. Auch mit der zu erwartenden Abschwächung des Wachstums im 3. und 4. Quartal stehe die Wirtschaft unter Dampf.
Schwächerer Eurokurs hilft
Für einen selbst tragenden Aufschwung sei aber entscheidend, dass auch der Konsum anspringe. Hier hätten sich die Perspektiven zuletzt global eher eingetrübt. Scheuerle warnte deshalb vor zu großer Euphorie.
Auch Commerbank-Volkswirt Ralph Solveen zeigte sich positiv überrascht: Der Geschäftsklimaindex deute auf eine starke Gewinnentwicklung der Unternehmen hin. Getrieben werde die Erholung der Konjunktur vor allem durch das starke Wachstum der Weltwirtschaft. Auch der schwächere Eurokurs helfe hier.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/pak)
Demonstrationen in Hamburg
Er weiß nur zu genau, dass ohne das Stichwort "überraschend" seine Prognosen nicht halb so viel Aufmerksamkeit erlangen würden.
Sein Ruf als Experte gründet daher genau genommen darauf, dass er immer ausreichend daneben lag, um wieder überraschen zu können. Schlimmer als ein Ruf als Experte, der immer leicht daneben liegt, ist nämlich nur überhaupt kein Ruf. Und das hat sich sehr schnell, wenn man immer nur langweilig (wenn auch realistisch)
leicht anders spricht als im Vormonat. Soetwas würde als Artikel nämlich keine Klicks produzieren, weswegen Content Manager, äh Online-Journalisten, das ignorieren würden und dann erführe niemand von Sinn.
Herr Sinn will, dass ein Ruck durchs Land gehe. So plant er schon die nächste Parallelaktion. Damit die nicht so in die Hose geht wie die letzte, sollte er den Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil lesen. Dann ist der gute Mann wenigsten ein paar Wochen lang beschäftigt.
kann wirtschaftliche Zusammenhänge sehen wo andere gar nichts sehen!
Das ist echt lustig das es Leute gibt die den Professor Sinn noch einen Wirtschaftlichen Sinn zutrauen obwohl alle wissen das sie der Branche nur einen Fragebogen zusenden,der jeder nach seinem persönlichen Gusto ausfüllen kann.
Wer als an dem Tag Besuch von der Steuerfahndung hatte ist also verständlicherweise schlechter drauf als ein Unternehmer der seine Belegschaft feuern musste !
Ergo könnte man diese Unfrage auch auch einer Dart Scheibe erstellen!
So muss man diese Umfragen auch sehen als Kaffeesatz lesen ohne Zahlen Hintergrund!
Wenn es nicht stimmen sollte macht Herr Sinn einmal Hurz der Wolf und das Lamm auf der grünen Wiese und schon ist er aus dem Schneider!
Ihre Kinder liebe Leser könnten das auch(und vielleicht sogar besser).
Kaum ist die Wirtschaft wieder oben auf und gut gelaunt tritt Professor Sinn wieder überall auf,so wie der Heuschnupfen im Frühling, um seine frohe Botschaft zu verkünden!Nur das sie falsch und von Lobbyismus geprägt ist!
Der Wirtschafts Professor der seinem Namen keine ehre macht konnte man gestern im ZDF bewundern!
Meine Rede beim Euro-Absturz um das Geflehne der SZ-User darüber zu dämpfen.
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