Reich und glücklich - das ist nicht identisch. Deshalb wird es Zeit, für den Wohlstand von Nationen ein geeignetes Maß zu finden.
Der Vorschlag, den Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Montag in der Pariser Sorbonne-Universität machte, ist nicht neu. Aber noch nie hat er so große Chancen gehabt, eine internationale Debatte anzustoßen und vielleicht sogar eines Tages umgesetzt zu werden. Es geht darum, einen neuen Gradmesser für den Wohlstand zu finden.
Wie wichtig ist Glück? Wachstum allein reicht nicht aus, um die Bevölkerung zufriedener zu machen. (© Foto: ddp)
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Bisher ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) das einzige weltweit anerkannte Messinstrument. Per Definition addiert es alle produzierten Güter und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum.
Ob das Wachstum jeden Einzelnen auch wohlhabender oder zufriedener macht und die Natur schont, misst das BIP nicht. So wirken sich beispielsweise Reinigungsarbeiten, die eine Öltanker-Katastrophe notwendig macht, positiv auf das BIP aus. In dem Fall gibt es ein Wachstum, das niemand befürworten kann.
Sarkozy will das BIP daher ersetzen. Namhafte Ökonomen wie die Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und Amartya Sen unterstützen ihn dabei. Sie leiteten in seinem Auftrag 18 Monate lang eine hochkarätige 22-köpfige Kommission und legten nun ihren 191 Seiten langen Bericht vor (www.ofce.sciences-po.fr).
Es ist schwer, den Wert von Freizeit zu messen
Darin machen sie zwölf Vorschläge. Sie empfehlen, Daten statt aus der Vogelperspektive, aus der Sicht von Privat-Haushalten zu erheben. Denn, wie ein Kommissionsmitglied sagte, wenn der Milliardär Bill Gates in eine Kneipe kommt, erhöht sich zwar statistisch gesehen sprungartig das Durchschnittseinkommen an der Theke, aber keiner hat dadurch mehr Geld in der Tasche.
Die Kommission rät daher, Daten darüber zu erheben, wie viel Bier sich jeder einzelne leisten kann, und nicht nur die produzierte Biermenge zu zählen. Es geht also darum, Einkommen und Konsum gegenüber der rein quantitativen Produktion aufzuwerten. Wie das Vermögen verteilt ist, wollen die Wissenschaftler auch stärker berücksichtigen. In die Daten sollen zudem ehrenamtliche Arbeit und Heimarbeit einfließen, also Tätigkeiten, die den Lebensstandard heben, auch wenn "der Markt" nichts davon erfährt.
Zum Wohlergehen jedes Einzelnen zählt die Kommission natürlich auch die Gesundheitsversorgung, die Lebenserwartung, Freizeitmöglichkeiten, den Zugang zu Bildung und die Freiheit, sich politisch zu engagieren.
Diesbezüglich vergleichbare Daten zu erheben, dürfte allerdings schwierig werden, dessen sind sich Stiglitz und Sen bewusst. Zudem muss man sich fragen: Wie will man den Wert der Freizeit messen? An der Anzahl von Museumsbesuchen wird man weder das Wohlbefinden Einzelner noch den Wohlstand einer Nation ableiten können. Leichter messen lässt sich hingegen, inwieweit das Wachstum die Umwelt schützt oder gefährdet.
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DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Zwei Fragen, die ich zur Beteiligung der Massen an der Methode der Korrektur erhalten habe:
Frage: Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Sie richtig verstehe oder nicht: Sie sagen, dass es im Vergleich zu der gesamten Menschheit eine sehr kleine Menge Menschen geben wird, die dem Schöpfer durch das Studium der Wissenschaft Kabbala dienen werden?
Meine Antwort: Nein. Jeder muss verstehen, dass es eine Methode zum Erlangen von Glück gibt. Bis jeder zu diesem Verständnis gelangt, wird keiner es wirklich erreichen. Das ist die Bedingung. Menschen unterscheiden sich nach ihrer natürlichen Entwicklung und der Größe ihres Verlangens in vier Gruppen. Jene mit dem größten Verlangen sind Kabbalisten und jene mit dem kleinsten Verlangen sind Menschen, die kaum verstehen, dass sie diese Methode zum Überleben brauchen; dass sie sich mit dem Rest verbinden und alles tun müssen, wie es jeder tut, wie in einer Herde. In derselben Weise, in der die Massen heute agieren, nach dem gesellschaftlichen Einfluss und der Werbung.
Frage: Sie haben den größten Teil der Gesellschaft (99% der Menschen) als individuell und gesellschaftlich passiv beschrieben. Das sind offensichtlich Menschen, die nicht nach der Bedeutung des Lebens fragen, d.h......... weiter unter,
http://www.laitman.de/die-methode-glueck-zu-erlangen-ist-fuer-alle-oder-keinen/
Celine Polo
Zitat:
" . . . dass der Bettler am Straßenrand in der wärmenden Sonne zufriedener sei, "was das körperliche Wohlbefinden und den Seelenfrieden" anbetrifft, als der König, der um seine Sicherheit fürchtet. . . ."
Zitat Ende
Dann sollen Politiker und Bosse das vormachen. Auch Zeitungsleute sind gefragt!
Denn: der Bettler, der sich nicht pflegen kann, daher stinkt, an allen Ecken und Enden an Entzündungen leidet, ist alles andere als glückselig zu bezeichnen.
Der Bettler bekommt den Dreck der "Zivilisation" voll in die Nase.
Was anderes macht glücklich:
Gepflegtsein können; sich gut und ausreichend ernähren können; eine gute zwischenmenschliche Beziehung haben; seine Fähigkeit auf irgendeinem Gebiet entwickeln können; sich freizügig und auch sportlich bewegen können; ein zuhause haben; sich bilden können; überhaupt ist Kultur inmitten einer intakten Natur von Bedeutung.
Und das alles kostet Geld.
Oder: man bekommt es irgendwie als Gegenwert geschenkt.
Denke nicht, dass Korruptsein glücklich macht.
Denn Korruption bedeutet, auf Kosten anderer zu leben. Der Artikel wirkt irgendwie komisch. Der könnte auch von Lejeunne sein.
cc.
dass man einen Wohlstandsindex einführen will, ist möglicherweise positiv zu sehen. Wenn man aber das BIP durch einen Wohlstandsindex, in einer Zeit in der sich das BIP schlecht enzwickelt, durch einen Wohlstandsindex ersetzen will, so richt dies doch sehr nach bewährten Taschenspielertriciks.