China stemmt sich mit aller Macht gegen die Finanzkrise. Die Volkswirtschafts soll 2009 unbedingt um mindestens acht Prozent wachsen - ansonsten drohen Unruhen.
Nach Jahren rasanten Wachstums stellt sich die chinesische Regierung 2009 auf eine konjunkturelle Abkühlung ein. Wegen des schwächeren Exports im Sog der Weltwirtschaftsflaute werde nur noch ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von acht bis neun Prozent erwartet, sagte der Regierungsberater und Chefvolkswirt vom State Information Centre, Fan Jianping.
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Eine Arbeiterin montiert im südchinesischen Schenzhen ein Fahrrad. Ein Konjunkturprogramm von einer halben Billion Euro soll die Binnenkonjunktur ankurbeln. (© Foto: dpa)
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Für 2008 geht sein Wirtschaftsinstitut von einem Plus von 9,3 Prozent aus. 2007 war die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um 11,9 Prozent gewachsen.
"Die Abkühlung beim Wachstum wird eine Weile anhalten", sagte Fan der amtlichen Blatt Shanghai Securities News.
Unter der weltweiten Konjunkturflaute leiden besonders die Exporteure, denen nach Jahren kräftigen Wachstums nun die Aufträge wegbrechen. 2008 und 2009 könnten zusammen rund 25 Millionen Arbeitsplätze in der Ausfuhrbranche wegfallen, warnte Fan.
Millionenheer drängt in den Arbeitsmarkt
Obwohl das Reich der Mitte unter den kriselnden Märkten in Übersee leidet, will die Regierung für dieses Jahr unbedingt ein Wachstum von mindestens acht Prozent erreichen. Mit dieser Wirtschaftsleistung sollen Unruhen verhindert werden, da jährlich ein Millionenheer auf den Arbeitsmarkt drängt.
Um die Binnenwirtschaft anzukurbeln, hat die Regierung ein fast eine halbe Billion Euro schweres Konjunkturprogramm aufgelegt. Das Geld soll bis 2010 in den Ausbau der Infrastruktur und in Sozialprojekte gepumpt werden.
Die staatlichen Bestrebungen, die Binnennachfrage zu steigern, könnten die negativen Folgen des langsameren Exportwachstums teilweise ausgleichen, sagte Fan.
Flankierend will die Regierung Medienberichten zufolge zudem der heimischen Autobranche unter die Arme greifen. Vorgesehen seien Steuernachlässe beim Autokauf und Anreize für die Entwicklung umweltfreundlicherer Fahrzeuge, berichtete die Shanghai Securities News weiter.
Auch solle die weitere Konsolidierung der Branche gefördert werden. Die kommunistische Führung wolle die konkreten Maßnahmen noch im ersten Vierteljahr vorstellen. Nach Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten hat die Nachfrage nach Autos in China wegen der Konjunkturflaute vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2008 spürbar nachgelassen.
Die wirtschaftliche Abkühlung setzt auch die chinesischen Staatsfinanzen unter Druck. "2009 wird das Problem unausgewogener Einnahmen und Ausgaben auftreten", sagte Finanzminister Xie Xuren im Staatsfernsehen. Die Einnahmen dürften zudem auch wegen Steuersenkungen und sinkender Unternehmensgewinne schrumpfen.
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(sueddeutsche.de/Reuters/pak)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
sind genauso stichhaltig wie die der chinesischen Führung:
In China gibt es bereits in diesem Jahr k e i n reales Wachstum mehr.
Auf der Homepage der chinesischen Staatsbank werden keine stichhaltigen Zahlen vorgelegt.
Rhinelander, ich habe neulich gelesen, dass schon 500.000 Firmen in China zugemacht haben, weil sie keinen Absatz mehr erzielen konnten. Das bedeutet, dass es eine große Masse an Arbeitslosen gibt. Diese werden dann auch die Unruhen anzetteln, da es in China kein gutes Sozialsystem, wie zB. bei uns, gibt und die Arbeitslosigkeit auch immer weiter ansteigt!
"Die Volkswirtschafts soll 2009 unbedingt um mindestens acht Prozent wachsen - ansonsten drohen Unruhen. "
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Und wieso steht im ganzen Text nicht ein einziger auch nur rudimentärer Hinweis, wo welche Personen Unruhen anzetteln werden?
Ich habe den Kapitalismus studiert und auch verstanden. Deshalb muss ich ihn aber nicht gut finden.
DU hast den Kapitalismus nicht ganze verstanden. Das ist der Sinn der Sache. Gewinnmaximierung und Arbeitskosten sparen und immer mehr produzieren. Deswegen immer mehr konsumieren.
Konsumieren im + = Netto im -
Paging