Das Amt des Wirtschaftsministers in einem möglichen Kabinett Merkel soll Heinrich von Pierer kürzlich abgelehnt haben. Nun heißt es, der ehemalige Siemens-Chef solle wirtschaftspolitischer Chef-Berater unter einer Kanzlerin Merkel werden.

Wie die Bild-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf Informationen aus der CDU-Spitze berichtet, soll von Pierer einen zehnköpfigen "Rat für Innovation und Wachstum" leiten.

Von Pierer ddp

Der ehemalige Siemens-Chef Heinrich von Pierer. (© Foto: ddp)

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Dieses Gremium für mehr Arbeitsplätze wolle Merkel nach ihrem Einzug ins Kanzleramt sofort ins Leben rufen.

Der künftige Rat mit von Pierer an der Spitze solle mit hochkarätigen praxis-erfahrenen Managern und renommierten Wissenschaftlern besetzt sein. Von Pierer habe bereits zugesagt.

Seine künftige Aufgabe sei, Angela Merkel als Kanzlerin vor allem in Fragen der Außenwirtschaft zu beraten, berichtete das Blatt.

Dabei gehe es unter anderem darum, welche deutschen Erfindungen international erfolgreicher vermarktet werden und damit zur Schaffung beziehungsweise Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland beitragen könnten.

Das Tandem Schavan, Müller und von Pierer

Weiter berichtet Bild, von Pierer und der neue von ihm geführte Rat solle eng mit Annette Schavan (CDU), der voraussichtlichen Ministerin für Forschung und Bildung und Peter Müller (CDU) zusammenarbeiten, der als künftiger Superminister für Wirtschaftund Arbeit gilt.

Demonstrativ wolle die Unions-Kanzlerkandidatin mit von Pierer, Schavan und Müller am Dienstag das Unternehmen Berlin-Chemie besuchen. Das Berliner Unternehmen mit dem Schwerpunkt Pharmaforschung gehört zum weltweit operierenden italienischen Pharmariesen Menarini.

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(sueddeutsche.de/AFP)