Die Wirtschaft erholt sich - das wirkt sich jetzt auch auf die Preise aus. Sie steigen wieder leicht. Dennoch sind Lebensmittel noch deutlich günstiger als vor einem Jahr.
Mit dem Abflauen der Wirtschaftskrise zieht auch die Teuerung wieder an. Im November lag die Jahresrate bei 0,4 Prozent und damit 0,1 Punkte höher als Ende November geschätzt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
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Die Inflation zog zuletzt zwar etwas an - dennoch waren etwa Lebensmittel im November 2009 immer noch durchschnittlich um 2,2 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Besonders preiswert waren Kartoffeln, Kopfsalat oder auch Paprika. (© Foto: ddp)
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Erstmals seit Juni lag die Inflationsrate damit wieder über der Null-Marke. Im Oktober hatte die Rate 0,0 Prozent betragen, im Juli waren es sogar minus 0,5 Prozent.
Im direkten Vergleich von Oktober zu November verringerte sich der Preisindex leicht um 0,1 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Jahresrate von knapp unter 2,0 Prozent an - von einer Teuerung dieser Größenordnung war die deutsche Wirtschaft zuletzt weit entfernt.
Verbraucherfreundliche Lebensmittel und Unterhaltungselektronik
Für die Verbraucher gab es im November teils große Unterschiede im Vergleich zum Vorjahresmonat. Lebensmittel wurden im Schnitt 2,2 Prozent billiger. Extremwerte wiesen dabei Kartoffeln, Kopfsalat oder Paprika auf, die allesamt rund ein Fünftel preiswerter zu haben waren als im November 2008.
Verbraucherfreundlich war auf die Entwicklung bei einigen Produkten der Unterhaltungselektronik: So waren nach der Erhebung der Statistiker Fernseher um 23,1 Prozent billiger, die Preise für Personal-Computer sanken um 17,8 Prozent.
Tabakwaren eindeutig teurer
Tiefer in die Tasche greifen mussten dagegen Raucher. Für Tabakwaren wurde innerhalb eines Jahres ein Preisanstieg um 5,5 Prozent gemessen. Bei den Energiepreisen, die oft starken Schwankungen unterworfenen sind, gab es unterschiedliche Entwicklungen: Superbenzin wurde 9,6 Prozent teurer, Diesel dagegen 6,2 Prozent billiger.
Das Heizen wurde ebenfalls preiswerter: Gas und Heizöl kosteten 18,7 beziehungsweise 14,9 Prozent weniger. Insgesamt sanken die Energiepreise im Schnitt um 2,5 Prozent. Unter Herausrechnung der Energie hätte die jährliche Teuerungsrate bei 0,7 Prozent gelegen.
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(sueddeutsche.de/dpa/AP/cmue/pak)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Den Kakaopreis hat man schon in die Höhe gewettet, es ist ein verbrechen! Naja, die Leute in Nadelstreifen töten eben massenweise durch ihre Wetten auf Nahrungsmittel. Eine Schande, denn das System hätte so gut funktionieren können, würden es nicht machtbesessene Egoisten in den Dreck ziehen!