Wie Interessenvertreter der Wirtschaft immer raffinierter versuchen, in Berlin Politiker zu beeinflussen - und warum das schlecht für den Mittelstand ist.
Das Schöne am politischen Berlin seien die Partys - sagen die, die nur zu Besuch kommen und sich nicht beinahe täglich auf Empfängen, Konzerten und Jahresversammlungen die Beine in den Bauch stehen. Politik trifft Wirtschaft, dieses Motto gilt an vielen Tagen des Jahres. Mit dem Weinglas in der Hand lassen sich leicht Geschäfte machen, lautet das Klischee über die Interessenvertreter der Wirtschaft im Dunstkreis des Gesetzgebers. Sie pendeln zwischen den Achsen der Macht in Berlin, vom Kanzleramt Richtung Osten und zurück, kleiner Abstecher ins Café Einstein inbegriffen. Spötter nennen den traditionsreichen Boulevard Unter den Linden schon einmal "Straße unter den Lobbyisten".
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Die Frau im Kanzleramt hat wenig übrig hat für die ganze Verbandsmeierei - die wichtigen Gespräche führt sie im Kanzleramt, wohin sie die Chefs der großen Konzerne bestellt. (© Foto: dpa)
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"Wir hören voneinander!"
Die Wirklichkeit ist grauer. Die wenigsten Absprachen werden wirklich en passant am Büfett besiegelt, wohl aber kommt man sich dort näher. Wer seine Kontaktdaten an mehr oder weniger einflussreiche Politiker und andere Entscheider losgeworden ist, hat schon mal die erste Hürde genommen, Einfluss zu bekommen. Von nun an ist man in Kontakt: "Wir hören voneinander!" Lobbyismus: Das Wort kommt von englisch lobby für Vorraum und gilt laut Brockhaus als Synonym für die Beeinflussung von Politikern (Abgeordneten) durch Interessenvertreter. Keine Hauptstadt der Welt kommt ohne Lobbyisten aus. Eigentümlich nur, dass man offiziell keinem von ihnen je in Berlin begegnet.
Stattdessen stellen sich die Gesprächspartner ausweislich ihrer Visitenkarte als Berater, Repräsentant, Geschäftsführer oder Public-Affairs-Manager vor. Sie arbeiten für Verbände, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen, Kommunikationsagenturen. Mehrere tausend Interessenvertreter vor allem aus der Wirtschaft sind in Berlin unterwegs, es mögen schon 5000 sein, in der europäischen Hauptstadt Brüssel spricht man sogar von 15.000 Einflüsterern.
Verbände verlieren Einfluss
Klassisch vertreten vor allem allgemeine Verbände die Interessen der Wirtschaft. Die drei Spitzenvereinigungen der Arbeitgeber, der Industrie und der Kammern haben sich in Ost-Berlin sogar einen gemeinsamen Glaspalast gebaut, wobei dort jeder Präsident mit seinem Hauptgeschäftsführer und der ganzen Entourage in einem eigenen Flügel residiert. Noch - muss man ja sagen, weil BDA und BDI sich zäh um eine Fusion bemühen. Erstens weil das Kosten spart, worauf die Mitgliedsfirmen drängen, und zweitens, weil es womöglich die Kraft des Argumentes gegenüber der Regierung stärkt, mit einer Stimme zu sprechen. Denn es ist unübersehbar, dass die drei Großen BDA, BDI und DIHK an Einfluss verloren haben. Ziemlich ratlos irrlichtern ihre Vertreter durch Berlin, regen hier dieses an und warnen dort vor jenem - und stoßen bei der Großen Koalition aus Union und SPD doch im Wesentlichen in Watte. Was auch daran liegt, dass die Frau im Kanzleramt wenig übrig hat für die ganze Verbandsmeierei.
Brav kommt zwar Angela Merkel noch zu den Jahrestagungen von BDI und BDA, aber die wichtigen Gespräche führt sie im Kanzleramt, wohin sie die Chefs der großen Konzerne bestellt. Das ist ganz wie bei Vorgänger Gerhard Schröder, nur dass es bei Frau Kanzlerin weniger krachledern zugeht als damals in den berüchtigten Rotweinrunden.
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Mubarak-Prozess in Ägypten
Da kann man doch mal sehen, wie blöde die Lobbyisten sind. Sie gehen auf die falschen Partys und zu den falschen Besprechungen. Nicht die Augsburger Puppenkiste, mit Hauptsitz in Berlin, sondern die Vorstände der 30 DAX-Unternehmen, die an den Fäden der Marionetten (Merkel, Steinbrück etc.) ziehen, wären die richtigen Ansprechpartner, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Dieses Land gehört den DAX-Unternehmen und wird von ihnen regiert. Mein Vorschlag wäre, macht die Vorstände dieser Unternehmen zum Kanzler und zu Ministern, damit wären sie dann auch gezwungen, ihre asoziale Raffgier selbst den Menschen gegenüber vertreten zu müssen und könnten sich nicht mehr hinter der Bühne verstecken. Weiter wäre es dann nur folgerichtig auch die Wahlen abzuschaffen. Denn ich finde es grausam alle 4 Jahre den Menschen die Illusion aufzubauen, sie hätten die Möglichkeit mit der Abgabe ihrer Stimme etwas zu verändern. Eine DAX-okratie braucht keine Wahl, denn wo man keine Wahl hat braucht man auch nicht so zu tun, als ob man sie hätte. Sollte sich allerdings nichts ändern und wir mit dieser Demokratie-Show weitermachen, fordere ich ein Gesetz, daß die Marionetten wenigstens hübscher werden. Ich fordere, daß das Parlament zu gleichen teilen aus männlichen und weiblichen Models besteht. Dann fällt es wenigstens leichter diese Demokratieverarsche zu ertragen.
Lobbyismus = Organisierte Kriminalität und was im Bundestag sich als Lobby Verein registrieren für Auslands Geschäfte ist heute der Drehpunkt, für ein Bestechungs System ausländischer Regierung, wobei die Amts Träger in den Botschaften gleich mit bestochen werden. Viele dieser Diplomaten und Politiker, welche im Ausland eingesetzt werden, erhalten hoch dotierte Jobs in der Wirtschafts und bei noch dubioseren Selbst Bedienungs Consults. Die direkt Bestechung der Amtsträger über die Lobby Vereine hat vor allem im Ausland den entscheidenden Vorteil, das man so Ermittlungen der Deutschen Justiz verhindert. Kommt eine Anfrage z.B. von Staatsanwalt für das Geschäft der Baufirma xy, so geht man mit dem Justiz Minister mal einen Caffee trinkten und stattet Selbigen dann mit ein paar Gratis Visas und noch dubioseren Einladungen nach Deutschland aus und schon wird die Justiz Anfrage im Ausland negativ beschieden. Ob das Albanien oder Rußland ist, es ist ziemlich egal. Der gesamte Aufbau aus Deutschland der BMZ, GTZ mit den Lobby Vereinen kann man durch die offensichtliche Förderung der Lobby Vereine auch noch im Ausland, als rein kriminell und Mafiös nennen. Die Mafia ist Nichts, denn die Deutschen sind inzwischen die Lehrmeister für den Aufbau krimineller Strukturen im Ausland. Und es gibt viel Geld zu unterschlagen jedes Jahr, vor allerm die Auslands Entwicklungs Hilfe und gerne gehen Politiker wie im Kosovo in die Auslands Entwicklungs Hilfe, denn niemand hinterfrägt, wo die Milliarden gebieben sind.
Lausiger Artikel, null Substanz, die Problematik des Lobbyismus taucht so gut wie nicht auf, dass Interessenvertreter Mitarbeiter in Ministerien delegierer, um Gesetzesvorlagen zu formulieren, ist dem Autor keine Bemerkung wert und so weiter in der Belanglosigkeit und bla, bla. Niederschmetternde Arbeit, setzen, sechs.
Es ist schon sehr schwer einen Artikel uber Lobbyisten zu verfassen, ohne die Namen der größten, mächtigsten und wichtgsten Verbände zu nennen. INSM und Bertelsmann. Von anderen Stifungen und Instituten gar nicht zu reden. Aber dieser Autor hat es geschafft.
Desweiteren behauptet er: "Hier geht es um die Senkung der Steuer- und Abgabenlast oder den Rückschnitt der Bürokratie. Diese Themen aber haben keine erfolgreiche Lobby in Berlin."
Auch eine sehr interessante Darstellung. Klingt doch sehr nach einem INSM Papier, das in die SZ , 1 zu 1, übernommen wurde. Dieser Artikel stotzt nur so vor Desinformation, ist durchsetzt mit Wirtschaftsforderungen und entlarvt den Autor dieses Artikels, als willfährigen Helfer der großen Wirtschaftslobbys. Mal schauen wie lange mein Beitrag stehen bleibt.
Belassen Sie es mal nicht bei allgemeinen Berichten über den Lobbyismus. Rechnen Sie mal nach was die verschiedenen Konsortien an Toll Collect, der Gesundheitskarte, dem biometrischen Ausweis und unzähligen Überwachungskameras verdienen.
Schon 2004 errechnete Telopolis (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16666/1.html), daß Toll Collect über viele Jahrzehnte unwirtschaftlich arbeitet. Gleiches gilt meines Erachtens auch für alle anderen oben genannten Maßnahmen.
Es scheint daher ein rein wirtschaftliches Interesse hinter solchen unverhältnismässigen Investitionen zu stecken.