Die Wirtschaft wächst kräftig, der Standort Deutschland steht im internationalen Vergleich blendend da. Das schafft Spielräume - die Politik muss nun von Krise auf Aufschwung umschalten.
Deutschlands Stärke spricht sich rum. Nach dem Absturz der Konjunktur im Krisenjahr 2009 wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr wohl ähnlich schnell zunehmen wie zum Höhepunkt des vergangenen Aufschwungs 2006, schätzen Forschungsinstitute. Und nach Meinung des Weltwirtschaftsforums und von mehr als 13.500 befragten Experten ist die Bundesrepublik inzwischen das wettbewerbsfähigste Land unter jenen Staaten, die den Euro eingeführt haben. Die Gewerkschaften werden bei Tarifverhandlungen sicher immer wieder gerne an dieses Umfrageergebnis erinnern.
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Und das zu Recht. Die Löhne sind hierzulande seit der Jahrtausendwende so langsam gestiegen wie nirgendwo sonst in der EU. Außerdem verzichteten viele Beschäftigte 2009 wegen der Krise auf Teile ihres Gehalts. Das sind gute Gründe, um bei den Bezügen im Aufschwung draufzusatteln. Haben die Bürger mehr Geld in der Tasche, wird im Übrigen der Konsum angeschoben, die Konjunktur bekäme neben dem boomenden Export ein zweites Standbein.
Doch sollten nicht nur Gewerkschaften und Arbeitgeber ihre Schlüsse aus der Studie zur Wettbewerbsfähigkeit ziehen, sondern auch Politiker. Die Wirtschaft wächst kräftig, der Standort Deutschland steht im internationalen Vergleich blendend da. Die Politik muss daher ebenfalls von Krise auf Aufschwung umschalten. Es war richtig, in der Rezession Konjunkturprogramme auf Pump aufzulegen und für klamme Firmen zu bürgen. Aber die Zeit der Geschenke ist vorbei; jetzt, da es wieder läuft, sind Sparen und Schuldenabbau angesagt, damit im nächsten Abschwung Reserven da sind. Eine starke Wirtschaft braucht man nicht zu päppeln.
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(SZ vom 10.09.2010/aum)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Ich hab es getan und mir geht es jetzt richtig gut. Es sind immer noch die Versager in den Firmen, erst diese rausschmeissen und dann richtig einstellen und bezahlen. Sonst wird das nichts. Was sagte mein letzter Auftraggeber zu mir, "ihm ist erst jetzt aufgefallen was für Ratten er die letzten Jahre durch gefüttert hat". Ich habe ihm den Weg geebnet, gegangen ist er ihn denoch nicht. Ich dafür. Meine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie an faule Ingnoranten zu verfüttern. Die Welrwirtschaft schützt diese im Moment und danach sie sich selbst, zulasten der Gemeinschaft. So war es und so wird es bleiben. Übrigens 2-3% sind traurig, nicht toll. Hoffe in Zukunft wieder in Ausland zuarbeiten und es sieht gut aus. Die Klugen und die Schlauen verlassen Deutschland jetzt, der Rest bleibt zurück und das ist auch ganz gut so. Schliesslich wollen wir in der Mitte Europas blühende Landschaften für den Wochenendtrip.
Wer diese Meldungen aufmerksam verfolgt kann feststellen, daß die Wirtschaft wächst aber wenn es um Lohnerhöhungen geht ist dieses Wachstum plötzlich instabil.
Gestern war zu lesen, daß Deutschland bei Lohnzuwächsen EU- weit an letzter Stelle steht.
Wie schön und praktisch für die Politik und die Unternehmen, daß der Arbeitnehmer sich so leicht auf den Arm nehmnen läßt.
Scheinbar genügt es Ihm wenn er vom Aufschwung liest.
Ja, der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt, heißt ja ein Sprichwort.
Nur hat das zur Konsequenz daß die logisch nicht braven dadurch immer dreister werden.
Deswegen sollen ja auch 10 Urlaubstage gestrichen werden. Wobei niemand von Lohnausgleich spricht.
Deswegen muss man ja auch vorsichtig sein, wie der DIW predigt
Und schliesslich muss man Anhang E des Energiekonzeptes 2012 lesen um zu sehen WER den nächsten Investitionsschub für die Banken und die Bauwirtschaft nach dem Willen von CDU/CSU/FDP bezahlen wird.
Lernen Sie besser mal Prozentrechnen, dann kapiern Sie vielleicht irgendwann, dass 9% von 10 weniger sind als 2% von 100. Vielleicht, ich geb da die Hoffnung ja nie auf, erkennen Sie dann, dass China allerhöchsten Schritt hält, sogar mit der gammligen BRD, auf oder überholen allerdings anders aussieht. Propagandafake, wa?
"Die Wirtschaft wächst kräftig, der Standort Deutschland steht im internationalen Vergleich blendend da." Tja. Mit 2% im Jahr.
China macht 9 % im Jahr.
Deutschland dümpelt, China blüht.
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