Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner hat große Erdgasvorkommen in Patagonien bekanntgegeben. Diese würden das südamerikanische Land auch für die kommenden 50 Jahre von Importen unabhängig machen. Es handele sich um Vorkommen sogenannten Schiefergases, das der spanische Energiemulti Repsol YPF S.A. entdeckt habe. Eine genaue Angabe zur Größe der Lagerstätte machte Kirchner nicht.
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Die Erschließung von Schiefergas ist technisch aufwendig und deshalb teurer als bei normalen Gaslagerstätten. Die hohen Weltmarktpreise für Erdgas machen die Erschließung inzwischen dennoch rentabel. Auch beim Erdöl verfüge Argentinien über große Reserven, versicherte die Staatschefin. Energie ist in Argentinien wegen staatlicher Vorgaben und hoher Subventionen viel billiger als auf den Weltmärkten.
Kehrseite der aus sozialen Gründen künstlich verbilligten Energie ist das weitgehende Fehlen von Energiesparmaßnahmen. Vor allem Neubauten sind nach europäischen Standards schlecht isoliert. Im Winter muss kräftig geheizt werden, im Sommer laufen die stromfressenden Klimaanlagen auf Hochtouren. In Loma de la Lata etwa 1100 Kilometer südwestlich von Buenos Aires wird bereits seit längerem Erdgas gefördert. Ureinwohner vom Volk der Mapuche wehren sich bisher vergeblich gegen die Förderung. Sie werfen den Unternehmen vor, Luft, Böden und das Grundwasser zu verschmutzen.
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Gysi gegen Lafontaine
Ihrem Bild nach zu urteilen lag Ihre aktive Zeit in einer Bundesrepublik, in denen stete Lohnsteigerungen und geringe Sozialbeiträge üblich waren. Ihre Altersgenossen hat man regelmäßig verbeamtet und sind im Vorruhestand verschwunden.
Sie gehören somit zu der wichtigsten umhegten Wählergruppe und den milliardenschweren Gewinnern unseres geschätzten Transferleistungsstaats. Möge dieser Ihnen noch Jahre den gewünschten Lebensstandard sichern. Herzlichen Glückwunsch.
Wen wundert es? Anstatt realer Ziffern liefern uns die Statistiker Prozente, mit denen sich bekanntlich alles beweisen lässt. Wer voriges Jahr 10 Autos exportierte und dieses Jahr 11, kann sich mit "10% Wachstum" rühmen.
"Und man kann es gar nicht oft genug wiederholen, dass der mörderische Druck der in vielen Unternehmen herrscht nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass durch die geisteskranken Lohnnebenkosten der deutsche Arbeiter/Angestellte ein Hocheffizienzstaatsleibeigener sein muss, damit die Firma noch Gewinne machen kann."
Dass derlei Unsinn schön in die Köpfe der "Drangsalierten" eingehämmert wurde. Meine Güte, informieren Sie sich. Ansonsten sind Sie ja auch auf einem guten Weg.
Na so was...
Da exportiert unsere Wirtschaft in Pleitestaaten - ist ja gut fürs BIP und überhaupt Exportweltmeister - und dann sich wundern, dass nicht bezahlt wird.
Schnell noch mehr Kohle von den deutschen Steuerzahlern nach Griechenland und Co., wir müssen unsere Exportwirtschaft stützen und natürlich den Euro usw.
Kann der örtliche Handwerker in Zukunft auch zum Bürgermeister der Nachbargemeinde gehen weil die insolventen Kunden dort nicht zahlen?
Cool, dann kann Deutschland im Oktober allein 14,3 Mrd. für Lehman-Zertifikate, Wertpapiere oder Kredite ausgeben. Sichere Anlage und so...
Paging