Selbstmorde und Depressionen bescheren der japanischen Wirtschaft Milliardenkosten, die Deutschen haben Heißhunger auf Tiefgekühltes - und "Baywatch"-Star Pamela Anderson wirbt für Nokia. Das Wichtigste in Kürze.

Der Appetit auf Tiefkühlkost ist in Deutschland ungebrochen. Nach einer leichten Absatzsteigerung im ersten Halbjahr rechnet die Branche für das Gesamtjahr mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 39,7 Kilogramm - nach 39,3 Kilogramm im vergangenen Jahr.

Kinderdienst: Deutsche greifen haeufiger in Tiefkuehltruhe Bild vergrößern

Weil es einfach und bequem ist: Fast 40 Kilogramm Tiefkühlkost konsumiert jeder Deutsche pro Jahr. (© ag.ddp)

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Beim Gesamtabsatz wäre das ein Zuwachs von mindestens einem Prozent auf 3,26 Millionen Tonnen. Dem Deutschen Tiefkühlinstitut (dti) zufolge lag der Pro- Kopf-Verbrauch im Jahr 2004 noch bei 36,8 Kilogramm, 1999 bei 31,5. "Die Deutschen sind wahre Tiefkühlfans", meldete das dti.

Nur einer von 100 nutze der repräsentativen Verbraucheranalyse zufolge gar keine Tiefkühlprodukte. Etwa jeder zweite Verbraucher esse im Monat mindestens drei verschiedene Produkte aus dem Tiefkühlfach. Besonders beliebt sei dabei Pizza, die bei jedem Zweiten mehrmals im Monat tiefgekühlt in den Backofen geschoben werde.

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