Als Niedriglohn gilt ein Einkommen von höchstens zwei Dritteln des mittleren Lohns (Medianlohns) in Deutschland. Der Medianlohn belief sich Ende 2009 laut Berechnungen der Arbeitsagentur auf brutto 2.676 Euro bzw. 2.805 Euro in West- und 2.050 Euro in Ostdeutschland.
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Wie aus der BA-Statistik weiter hervor geht, ist der Anteil der Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor seit 1999 deutlich gestiegen. Arbeiteten vor zehn Jahren noch 16,6 Prozent der Arbeitnehmer in Westdeutschland für einen Niedriglohn, waren es 2009 bereits 20,2 Prozent. In Ostdeutschland stieg die Quote den Angaben zufolge von 17,9 Prozent auf 21,3 Prozent.
Die Wirtschaftskrise hatte offenbar keinen Einfluss auf die Niedriglohnbeschäftigung: Der Anteil der Arbeitnehmer mit Einkommen unterhalb der Niedriglohnschwelle hat in Ost und West seit 2007 nicht weiter zugenommen.
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Ja-nein-Ja-nein-Ja-nein-ja-nein-ja-nein!Wer bezahlt?
DIW-Forscher Klaus Brenke kommt zu dem Schluss, dass es den von den Arbeitgebern an die Wand gemalten Fachkräftemangel nicht gibt.
DIW-Präsident Zimmermann hat daraufhin offenbar Druck von der Politik und von Interessensvertretern bekommen und muss nun das Forschungsergebnis relativieren, weil es politisch nicht passt.
Zur Zeit kann man allenthalben die Nutzlosigkeit von Statistiken bewundern.Jeder macht sich eine selbst, ganz nach Bedürfnis.
"Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie verdrehen, wie es dir paßt.“
Mark Twain
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