Disney verhökert das berühmte Miramax-Studio an einen Baulöwen, EADS erhöht die Prognosen für dieses Jahr und Audi bleibt auf Rekordkurs. Toyota hingegen versucht's auf die billige Tour. Das Wichtigste in Kürze.

Das Hollywood-Studio Miramax hat nach monatelangem Geschacher einen neuen Besitzer gefunden. Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney verkauft das Studio, das Blockbuster wie "Der englische Patient", "Pulp Fiction" oder "Shakespeare in Love" hervorgebracht hat, an eine Gruppe von Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor.

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"Obwohl wir sehr stolz auf die herausragenden Leistungen von Miramax sind, sieht unsere aktuelle Strategie vor, uns auf die Entwicklung großartiger Filme unter unseren Marken Disney, Pixar und Marvel zu konzentrieren", sagt Disney-Chef Robert Iger. (© AP)

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Der Preis liegt bei mehr als 660 Millionen Dollar. "Obwohl wir sehr stolz auf die herausragenden Leistungen von Miramax sind, sieht unsere aktuelle Strategie vor, uns auf die Entwicklung großartiger Filme unter unseren Marken Disney, Pixar und Marvel zu konzentrieren", begründete Konzernchef Robert Iger am Freitag den Verkauf.

Um das Geschäft stemmen zu können, hat sich Tutor mit dem Finanzinvestor Colony Capital und anderen Geldgebern zusammengetan. "Ich bin hocherfreut und fühle mich geehrt, die Miramax-Filmbibliothek zu übernehmen", sagte Tutor. Er hatte sich in den vergangenen Wochen als Sieger eines Bieterwettstreits herauskristallisiert. Disney hatte zuvor mit den Gründern Harvey und Bob Weinstein verhandelt; die Gespräche waren aber an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert.

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