Nach Marktinformationen waren zwölf bis 15 Prozent der VW-Anteile ausgeliehen und mussten zurückgekauft werden. Nach der Porsche-Mitteilung wurde jedoch klar, dass auf dem Markt nur noch knapp sechs Prozent der Anteile verfügbar sind.
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Deshalb ging eine regelrechte Jagd auf VW-Aktien los. Diese werde nun noch durch die Käufe institutioneller Anleger verstärkt, die sich an der Entwicklung der Indizes messen müssen.
Börsianer fürchten unterdessen den Schaden für die Deutsche Börse als Institution, der aus Sicht einiger derzeit unermesslich erscheine. Händler nannten das Verhalten des Marktbetreibers "unverantwortlich".
Ein Sprecher des Marktbetreibers sagte unter dem Verweis auf das Regelwerk der Deutschen Börse: "Es gibt keinerlei Überlegungen, VW aus dem Dax zu nehmen. Solange fünf Prozent der Aktien im Streubesitz sind, gibt es dazu keine Veranlassung."
Ein Börsianer fürchtete: "Niemand wird sich mehr an die Deutsche Börse trauen, wenn man als Anleger mit solchen Kapriolen bei Einzelwerten rechnen muss."
Goldman Sachs reagierte auf die Situation mit einer Berechnung des Dax ohne den Einfluss der Volkswagen-Aktie - dieser Dax ex-VW sei wegen der Verkäufe anderer Titel zugunsten von Käufen der VW-Aktie Richtung 3000 Punkte gefallen.
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(sueddeutsche.de/dpa-AFX/hgn/mel)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Unterhaltungswert 1A.
Wusste ich gar nicht, danke für den Hinweis.
0,1% Börsenumsatzsteuer klingt doch sehr fair. Für einen normalen Investor ist das eine Bagatelle, aber wer heute 10mal mal am Tag VW verkauft und zurückkauft hätte, könnte schon bei jeweils 100 Aktien das gute Gefühl haben, den Staat mit 7500 Euro zu unterstützen.
Alles Gute
Kai Hamann
"Gratuliere, jetzt verkaufen und in ein paar Wochen, ...
wenn der Kurs auf Normalwerte unter 200,- gefallen ist, wieder kaufen."
Was meinen Sie, was am Freitag los sein wird? 11:00 Uhr gucke ich nach. Um 13:00 Uhr ist wohl der Verfalltermin. Vielleicht gucke ich den alten Kursen von heute träumerisch nach. Aber evtl, steigt der Kurs in den letzten Minuten auf über 5.000. Mal schauen. Wenn alle verrückt spielen, muß man selbst nicht unbedingt auch zucken. Ich liebe es zu pokern.
Nee, VW kaufe ich anschließend nicht. Ich gehe in Immobilienfonds.
1997 - Wegfall der Vermögenssteuer
2002 - Unternehmenssteuerreform (seitdem explodieren die Gewinne)
2004 - kräftige Reduzierung des Spitzensteuersatzes
2009 - Wegfall der Erbschafts- und Schenkungssteuer (FDP-Forderung bei den Koalitionsverhandlungen)
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Als Gegenleistung erhält das Volk: Solidaritätszuschlag, kalte Steuerprogression, Mehrwertsteuererhöhung, Bankensoli
Danke ihr Fürsten
So wie beim VW Kurs funktioniert das auch in anderen Bereichen des freien Marktes, zB. bei den Lebenmittelpreisen: übersteigt die Nachfrage das Angebot auch nur geringfügig, explodieren die Preise auf den Terminmärkten, in deren Folge die Zahl der Nachfrager auf biologische Weise dezimiert wird und sich das Gleichgewicht des Marktes wieder einstellt -wie von unsichtbarer Hand.
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