Von Michael Kuntz

Nichts ist unmöglich. Der japanische Toyota-Konzern besitzt beste Chancen, im kommenden Jahr General Motors (GM) als größten Autohersteller weltweit abzulösen.

Wegen der starken Nachfrage in Nordamerika, China und Indien wird Toyota (Marken Toyota, Lexus, Daihatsu, Hino) seine Produktion um eine Millionen Fahrzeuge auf mehr als 9,2 Millionen Autos steigern. General Motors dagegen kann wegen der Preisschlacht auf dem amerikanischen Markt im Jahr 2006 kaum wieder jene zuletzt geplanten 9,12 Millionen Wagen herstellen.

Toyota steht im Ruf, zuverlässige und Energie sparende Autos zu bauen. (© Foto:)

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Die Toyota Motor Corporation (TMC)wird ihre Ziele für das kommende Jahr erst im Dezember offiziell bekannt geben. Doch deutet für Branchenexperten alles darauf hin, dass die genannten Zahlen erreichbar sind.

Ambitionierte Pläne

Im nächsten Jahrzehnt will der Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe nämlich sogar 15 Prozent des globalen Marktes erobern. Sollte es tatsächlich so kommen, würde Toyota im Jahr 2015 knapp 14 Millionen Fahrzeuge bauen - für einen Weltmarkt, der von 60 Millionen auf 75 Millionen Automobile wachsen wird.

Der Ruf, zuverlässige und Energie sparende Autos zu bauen, hat Toyota geholfen, GM auf seinem Heimatmarkt USA erfolgreich zu bedrängen. Der Hersteller aus Detroit droht, im Oktober mit rund 20,5 Prozent auf den niedrigsten Marktanteil seit 25 Jahren zurückzufallen.

Toyota dagegen kommt voran: Im September brachte es der japanische Hersteller in den USA auf einen Marktanteil von 13,4 Prozent nach 11,3 Prozent ein Jahr zuvor. Der Anteil von GM sank im September dagegen dramatisch auf 25,9 Prozent nach zuvor noch 31,7 Prozent.

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