Die führenden Wirtschaftsnationen haben sich auf Leitlinien im Kampf gegen die Krise der Weltwirtschaft geeinigt. sueddeutsche.de dokumentiert die Prinzipien.
Das Abschlussdokument, das die G-20-Länder auf dem Weltfinanzgipfel in Washington verabschiedeten, sieht sechs Punkte vor.
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Stabilisierung des Finanzsystems: Bisherige "energische Anstrengungen" sollen fortgesetzt und wenn nötig um weitere Maßnahmen ergänzt werden.
Währungspolitik: Stützungsmaßnahmen der Zentralbanken werden befürwortet, sofern sie den nationalen Umständen angemessen erscheinen.
Ankurbelung der Konjunktur: Angemessene finanzpolitische Schritte zur raschen Stimulierung der Binnennachfrage werden empfohlen. Dabei soll jedoch darauf geachtet werden, dass sich die Staatshaushalte nicht völlig überschulden.
Finanzhilfen: Schwellen- und Entwicklungsländer sollen beim Zugang zu Krediten unterstützt werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird für zuständig erklärt und aufgefordert, sich flexibel zu zeigen.
Entwicklungshilfe: Die Weltbank und andere Entwicklungsbanken werden aufgefordert, ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen.
Internationale Finanzinstitutionen: IWF und Weltbank sollen ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit sie bei der Bewältigung der Krise die ihnen zugewiesene Rolle spielen können.
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(sueddeutsche.de/dpa/hgn)
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