Ferdinand Piëch bleibt im VW-Aufsichtsrat - trotz massiver Vorwürfe von Kleinaktionären.

Die Hauptversammlung von VW hat den Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch am Donnerstag trotz Kritik von Kleinaktionären für weitere fünf Jahre in das Gremium gewählt. Unmittelbar nach dem Aktionärstreffen soll ihn der Aufsichtsrat erneut an seine Spitze wählen. Die Wiederwahl gilt als sicher.

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Aktionärsschützer und Kleinaktionäre hatten Piëch zuvor wegen seiner Doppelfunktion bei Porsche und VW und wegen der überraschenden Ablösung des ehemaligen VW-Chefs Bernd Pischetsrieder im vergangenen Herbst scharf kritisiert. Sie warfen Piech Interessenkonflikte vor, weil der 70-jährige zugleich Porsche-Miteigentümer ist und auch bei dem Sportwagenbauer im Aufsichtsrat sitzt. "Hier liegt es im Argen. Nach wie vor liegen hier unüberbrückbare Interessenkonflikte vor", sagte Ulrich Hocker, Chef der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Das Land Niedersachsen als zweitgrößter VW-Aktionär nach Porsche hatte erst im Februar seinen Widerstand gegen eine weitere Amtszeit Piëchs aufgegeben.

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(dpa)