Der Verkauf der Ford-Luxusmarken Jaguar und Land Rover wird allmählich konkreter - nach einem Pressebericht führt der krisengeschüttelte US-Autobauer bereits Gespräche mit dem Chrysler-Käufer Cerberus.
In der tiefsten Krise in der Geschichte des US-Autobauers Ford ist der Verkauf der Glanzstücke in seiner Flotte, der Marken Jaguar und Land Rover, offenbar schon beschlossene Sache.
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Erste Verkaufsgespräche finden auch schon statt: Nach einem Bericht des Wall Street Journal kamen Ford und der Chrysler-Käufer Cerberus Capital Management bereits zu Verhandlungen zusammen. Diese seien allerdings bisher ohne Ergebnis verlaufen.
Ford rechne damit, dass sich ein Verkauf der beiden Marken mindestens einen Monat hinziehen werde, berichtete die Zeitung weiter unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ford und die Kapitalgesellschaft Cerberus waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
Experten schätzen, dass Ford durch einen gemeinsamen Verkauf von Jaguar und Land Rover etwa 1,5 Milliarden Dollar erzielen könnte. Cerberus' geplante Chrysler-Übernahme von der Muttergesellschaft DaimlerChrysler soll bis Herbst abgeschlossen sein.
(sueddeutsche.de/Reuters)
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