Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal unerwartet stark gewachsen. Großen Anteil daran hatten die Rüstungsausgaben: Sie stiegen wie seit dem Korea-Krieg nicht mehr.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei auf das Jahr hochgerechnet um 2,4 Prozent gewachsen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet.
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Verteidigungsausgaben schnellen um 44 Prozent empor
Damit hat sich das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten im zweite Quartal deutlich beschleunigt. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft auf das Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent gewachsen.
Die Ursache der kräftigen Belebung liege vor allem in einem starken Anstieg der Verteidigungsausgaben. Mit einem Sprung von 44,1 Prozent sei der stärkste Zuwachs seit dem Korea-Krieg in den frühen 50er Jahren verzeichnet worden.
Die Konsumausgaben stiegen im zweiten Quartal nach Angaben des Handelsministeriums um 3,3 Prozent.
(sueddeutsche.de/dpa-AFX)
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