Unterirdische Projekte Leben unter der Erde

Frischer Salat und Kräuter für London – die Stadtfarmer nutzen einen ehemaligen Luftschutzbunker in der britischen Metropole.

(Foto: Dan Kitwood/Getty Images)

2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in einem urbanen Umfeld leben. Weil der Platz an der Oberfläche Grenzen hat, werden unterirdische Lösungen immer wahrscheinlicher.

Von Nikola Noske

Die Stadt ist der Lebensraum der Zukunft. Im Jahr 2050, so prognostizieren die Vereinten Nationen (UN), werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in einem urbanen Umfeld leben. In Deutschland sollen bis 2030 bereits 73,8 Prozent der Gesamtbevölkerung in Städten und Ballungszentren wohnen.

Das stellt die Stadtplaner vor große Probleme, denn schon jetzt fehlt es in den Zentren an Platz. Mehr Wohnraum muss her, doch zugleich soll die Lebensqualität nicht völlig verloren gehen. Da Hochbauten inzwischen an Grenzen stoßen, entwickelt sich ein ...