Solarkollektoren, Holzpelletheizungen und Wärmepumpen wurden bislang staatlich subventioniert. Doch die Fördertöpfe sind leer.
Der Bund hat kein Geld mehr für die weitere Förderung von Solarkollektoren, Holzpelletheizungen und Wärmepumpen. Nachdem der entsprechende Haushaltstitel gekürzt wurde, stünden für neue Förderanträge keine Mittel mehr zur Verfügung, heißt es in einem Vermerk des Bundesumweltministeriums. Er liegt der SZ vor.
Der Bund hat keine finanziellen Mittel mehr, um umweltfreundliche Wärmegewinnung, beispielsweise durch Sonnenenergie, zu fördern. (© Foto: ddp)
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Bisher fördert der Bund über das "Marktanreizprogramm" Anlagen für umweltfreundliche Wärme. Die Mittel werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ausgereicht.
Statt ursprünglich geplanter 400 Millionen Euro stehen nun aber für 2010 nur noch 257 Millionen Euro zur Verfügung. Grund ist unter anderem eine Haushaltssperre, die 115 Millionen Euro blockiert. Werde diese nicht aufgehoben, könnten nur noch bereits vorliegende Anträge bewilligt werden, heißt es im Ministerium. "Deshalb ist ein umgehender Programmstopp unerlässlich." Bundesweit seien schätzungsweise 200.000 Vorhaben betroffen.
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(SZ vom 26.03.2010/jobr)
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BTW: In einigen südamerikanischen Ländern bringt man die nuklearen Abfälle einfach in stillgelegten Uranminen unter - nur so zum Thema Endlagerung weltweit nicht gelöst.
Sicher ist die in der BRD ungelöste Endlagerungsfrage ein Argument - aber man muss doch nicht so maßlos übertreiben! Ebensowenig wie man immer nur AKW´s mit PV und Co. vergleichen muss - es gibt auch noch ganz andere Baustellen an denen wir unsere Energieeffizienz verbessern können... ;-)
Sachlich ist 'Kernenergie' eben korrekt, die Energie kommt eben aus dem Kern.
Sonst könnte man ja auch 'Sternfluss' statt Solarstrom heissen, nur weil die Begriffe ja irgendwie das gleiche bedeuten.
Moment mal, wäre vielleicht eine Marketinggag mit der Zielgruppe Romantiker: "Ich bekomme meinen Strom direkt von den Sternen". Konsumenten kann man eben alles verkaufen, sogar Atomenergie. Et tu, Brutus.
Hier ist doch überhaupt nicht von Strom die Rede, es geht um Wärme...
Aver wenn wir schon dabei sind: Schlag mal "technological learning" nach, dann wirst Du begreifen, dass jede Reise eben mit dem ersten Schritt anfängt. In ein paar Jahren werden wir drüber lachen, dass der Strompreis früher immer vom Gas- und Ölpreis abhing, also davon ob ein Scheich oder Putin in den Sessel furzt.Die Einspeisevergütung ist hoch, aber doch nur damit sie es in ein paar Jahren nicht mehr ist. Das ist bei der Endlagerdebatte genau umgekehrt: die alten Brennstäbe jetzt rumliegen lassen, kosten jetzt nicht viel, und die Folgekosten werden schön diskontiert.
Wenn man immer am status quo hängen will, nur weil das Omma und Oppa schon so gemacht haben, wird nie das erreichen, was man hierzulande Fortschritt nennt. Dann stellt man sich 'nen Gartenzwerg in den Schrebergarten, hisst die Flagge und ist stolz drauf, was wir Deutschen alles erreicht haben.
Inzwischen haben uns die Chinesen auch bei den neuen Technologien überholt, und das ist nicht mehr aus Pappe. Und die USA haben im letzten Jahr Windmühlen für 8 Gigawatt gebaut. Glaubst Du, die machen das zum Spass?
Es geht darum Zukunft zu gestalten, in wir können darüber entscheiden ob man unsere Generation als diejenige in Erinnerung behält, die den ganzen Dreck gemacht hat, oder diejenige, die es endlich geschafft hat, zukunftsorientiert, sprich nachhaltig zu handeln.
Letzter Tipp: schlag mal 'nachhaltig' nach...
Wer noch immer ehrlich GLAUBT, Strom aus Atomkraftwerken sei billiger als der aus anderen Energiequellen einschliesslich alternativer, der muss entweder die letzten 20 Jahre verschlafen oder aber immer dann weggeschaut und weggehört haben, wenn das Gegenteil einwandfrei besiesen wurde!
Deshalb verzichte ich auf detaillierte Begründungen und nenne lediglich zwei Stichworte:
- Entsorgung: Weltweit NICHT gesichert!
- Risiken versichert? Nicht versicherbar!
Schluss der Diskussion.
Wer trotzdem, wie soeben Schwarz-Gelb, die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert, riskiert sowohl die Gesundheit und das Leben von Millionen Menschen als auch den endgültigen Staatsbankrott, weil der Staat haftet alleine für die Billionen- Folgen!
Die wirkliche Kosten der Kernernegie werden doch gar nicht in der Rechnung aufgeführt.
Kein Staat dieser Welt hat eine Endlagerung für seinen Radioaktiven Schrott parat, aber es wird fleißig Atommüll produziert. Und dieser Müll birgt ein enormes Risiko, vor allen Dingen auch für die nachfolgenden Generartionen.
Was sagen denn die Atomfreunde dann den nachfolgenden Generationen, wenn es dann mal zum SuperGAU kam; Sorry, aber in Frankreich war der AtomStrom damals billiger als der Deutsche StromMix, na da haben wir uns gedacht, wir machen das auch und stecken die freiwerdende Kohle in die Stützung der Wirtschaft oder besser in die Ausbildung unserer Kinder.
So jetzt seit ihr gut ausgebildet aber habt halt keinen Platz mehr zum Leben. Aber durch eure tolle Ausbildung könnt ihr euch ja ein Raumschiff bauen und im All nach neuen Welten suchen.
Paging