Video grab shows oil gushing from the Gulf of Mexico oil well

April 2010

Seit der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im April strömen jeden Tag ungefähr 16.000 Tonnen Öl aus dem Bohrloch in den Golf von Mexiko. Die Belastungen für das Meer und die angrenzenden Küsten sind enorm, bis Ende Mai verschmutzten bereits ungefähr 600.000 Tonnen Öl das Wasser. Damit übertrifft das Unglück bereits jede andere Ölkatastrophe, bis auf Ölpest im Golfkrieg von 1991.

Mehrere Versuche des Ölkonzerns BP, das Loch im Förderrohr in 1500 Meter Tiefe zu verschließen, scheiterten. Derzeit versucht das Unternehmen das Leck mit einer Stahlglocke zu versiegeln. Eine Entlastungsbohrung, die den Ölausfluss verringern soll, ist in Planung, das Öl könnte noch bis August sprudeln.

Bild: rtr

1. Juni 2010, 19:03 2010-06-01 19:03:44