Der weltgrößte Reisekonzern TUI will von den 2000 Stellen auf seinem Heimatmarkt 400 abbauen. Vor allem das Management und die mittlere Führungsebene müssen sich Sorgen machen.
Der Jobabbau solle weitgehend sozialverträglich erfolgen, etwa mit Abfindungen und freiwilligen Aufhebungsverträgen, sagte TUI Deutschland-Chef Volker Böttcher in Hannover. Über 10 Millionen Euro seien dafür eingestellt. Betriebsbedingte Kündigungen seien aber nicht völlig ausgeschlossen.
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Vor allem das Management und die mittlere Führungsebene seien zunächst betroffen. TUI wolle "deutlich schneller auf Marktveränderungen reagieren und den Markt noch gezielter bedienen", sagte Böttcher.
Dazu werden vier Gesellschaften auf dem deutschen Markt miteinander verschmolzen. Der Betriebsratsvorsitzende Christian Kuhn forderte, der Personalabbau müsse sozialverträglich erfolgen. Der Betriebsrat könne ihn aber nicht verhindern.
50 Millionen Euro bis 2008 sparen
Insgesamt will die TUI in Deutschland bis 2008 rund 50 Millionen Euro Kosten sparen. Konzernchef Michael Frenzel hatte auf der Hauptversammlung im Mai erklärt, der Konzern müsse in den kommenden beiden Jahren insgesamt 210 Millionen Euro einsparen.
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