Lichtblick im Konjunkturtal: Der US-Aluminiumhersteller Alcoa überrascht im dritten Quartal mit einem Quartalsgewinn. Denn die Kunden aus der Industrie fragen das Leichtmetall wieder stärker nach.
Der Aluminiumriese Alcoa ist im dritten Quartal überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank steigender Aluminiumpreise und Einsparungen konnte der US-Konzern nach drei Quartalsverlusten in Folge einen Nettogewinn von 77 Millionen Dollar ausweisen.
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Aluminiumblöcke in einem Alcoa-Werk in Frederick im US-Bundesstaat Maryland: Die Zahlen des Unternehmens waren an der Börse mit großer Spannung erwartet worden, da sich Beobachter von Alcoa Anzeichen für ein Erreichen der Talsohle und einen Wirtschaftsaufschwung erhofften. (© Foto: dpa)
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Vor einem Jahr hatte sich das Nettoergebnis noch auf 268 Millionen belaufen, im Vorquartal hat das Unternehmen allerdings einen Verlust von 454 Millionen Dollar verzeichnet. Die Alcoa-Aktie legte nachbörslich sechs Prozent zu.
Mit den Quartalszahlen übertraf das in Pittsburgh ansässige Unternehmen die Erwartungen von Analysten deutlich. Diese hatten mit einem Verlust je Aktie von neun Cent gerechnet, wohingegen Alcoa einen Gewinn je Aktie von acht Cent vorweisen konnte.
"Das ist eine ganz schön große Verbesserung", sagte Analyst Brian Hicks von US Global Investors. Es lägen Tag und Nacht zwischen der ersten Hälfte und dem ersten Quartal dieses Jahres und dem dritten Quartal.
Aluminiummarkt im Aufwind
Der frühere Vorstandsvorsitzende von Siemens und jetzige Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld begründete die positive Entwicklung des Konzerns mit der steigenden Nachfrage. Der Aluminiummarkt werde im zweiten Halbjahr im Vergleich zur ersten Jahreshälfte voraussichtlich um elf Prozent wachsen, sagte Kleinfeld dem Sender CNBC.
Allerdings gebe es durch Währungseffekte und Energiepreise auch Gegenwind. Im Juli hatte der Alcoa-Chef bereits erklärt, es seien Anzeichen für eine Verbesserung der Nachfrage feststellbar.
Die Weltwirtschaftskrise hatte nahezu alle Absatzmärkte des Konkurrenten von Branchenführer Rusal hart getroffen. Seit September 2008 leiden der Automobil-, Transport-, Flugzeugbau- und Bausektor unter einem enormen Auftragseinbruch.
Der Alcoa-Umsatz stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um neun Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Analysten hatten einen Erlös von 4,55 Milliarden Dollar prognostiziert. Im Vorjahreszeitraum hatte Alcoa sieben Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Alcoa läutet traditionell die Berichtssaison in den USA ein. Am Markt waren die Zahlen mit großer Spannung erwartet worden, da sich Anleger von Alcoa Anzeichen für ein Erreichen der Talsohle und einen Wirtschaftsaufschwung erhofften. Am Donnerstag veröffentlichen Pepsico und Marriott ihre Quartalszahlen.
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(sueddeutsche.de/Reuters/pak/tob)
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----- 09.10.2009. Konjunktur - Der Export lahmt wieder -----
Noch ist die Krise nicht vorbei: Das Statistische Bundesamt meldet nach vier Monaten des Anstiegs wieder einen Rückgang der deutschen Exportzahlen. Auch die Zahl der Insolvenzen steigt weiter an. Das Preisniveau im Inland ist indes erneut gefallen.
Wiesbaden - Die weltweite Wirtschaftskrise belastet weiter die deutschen Exporte. Im August sanken die Ausfuhren zum ersten Mal seit vier Monaten wieder im Vergleich zum Vormonat.
Wie stark die Krise die Exportwirtschaft lähmt, zeigt der Vergleich zum Vorjahr. Weil die Nachfrage aus aller Welt eingebrochen ist, lagen die Ausfuhren um 20 Prozent unter dem Ergebnis vom August 2008. Die Einfuhren gingen fast genauso stark zurück.
w w w.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,654117,00.html
----- der erträumte Aufschwung - eine Fata Morgana -----
----- Staatsfonds pumpen Milliarden in Bodenschätze -----
Staatsfonds sind in dem Sektor zunehmend aktiv. Das gilt insbesondere für China. Die Volksrepublik kauft über den Staatskonzern Baosteel im großen Stil Bodenschätze im Ausland auf.
W w w.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:rohstoffe-staatsfonds-pumpen-milliarden-in-bodenschaetze/50006215.html
----- Krise lässt Aufträge weiter einbrechen -----
Beim krisengeschüttelten deutschen Maschinenbau sind im August erneut die Aufträge weggebrochen.
W w w.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/09/30/maschinenbau/auftraege-brechen-in-der-krise-weiter-ein.html
W w w.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,647553,00.html
Die deutsche Elektroindustrie hat den Auftragsschwund dem Branchenverband ZVEI zufolge eingedämmt. Im Juli seien die Auftragseingänge verglichen mit dem Vorjahresmonat um 28 Prozent zurückgegangen, teilte der Verband am Dienstag mit. Der Umsatz der Branche sei im Juli um 23 Prozent zurückgegangen. Im Zeitraum zwischen Januar und Juli habe das Auftragsminus bei 34 Prozent gelegen, der Umsatzrückgang bei 27 Prozent.
W w w.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,647396,00.html
----- Industrie sammelt Großaufträge ein -----
Mit Hilfe der Bundeswehr setzt die deutsche Industrie ihren Erholungskurs fort. Die Zahl der Bestellungen stieg laut amtlicher Statistik im Juli deutlich, was Hoffnung auf den Aufschwung nährt.
Großaufträge beflügelten nach Ministeriumsangaben vor allem die Nachfrage aus dem Inland, die um 10,3 Prozent nach oben schnellte. Grund dafür ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes eine Bestellung von Kampfwagen und anderen militärischen Erzeugnissen: Die Bundeswehr kaufte im Juli 405 Schützenpanzer vom Typ "Puma" im Wert von insgesamt 3,1 Milliarden Euro.
----- Der erträumte Aufschwung eine Fata Morgana -----
Die erst kürzlich der Insolvenz entronnenen US-Konzerne General Motors und Chrysler verbuchten Verkaufsrückgänge von 47 beziehungsweise 44 Prozent. US-Automarkt fällt zurück in die Schockstarre
W w w.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,652905,00.html
W w w.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:nach-cash-for-clunkers-us-automarkt-faellt-zurueck-in-die-schockstarre/50017902.html
"Die Politik der staatlichen Konjunkturmaßnahmen und der großen Haushaltsdefizite kann nicht endlos weitergehen".
W w w.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/der-aufschwung-ist-da-doch-fuer-wie-lange;2463807
----- Rückschlag für die US-Wirtschaft -----
Unternehmen leiden unter schrumpfender Nachfrage. Die US-Firmen litten der Umfrage zufolge unter einer rückläufigen Nachfrage nach ihren Produkten und schränkten ihren Ausstoß ein. In der Folge bauten sie weiter Stellen ab.
W w w.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,652379,00.html
Zwischenzeitlich wurden allein in den USA über 20 Billionen Dollar für Rettungspakete der Banken und Konjunkturpakete ausgegeben. Ohne diese Maßnahmen wäre das öffentliche Leben in den USA schon längst zusammengebrochen - nicht nur dort.
----- Meldung am 30.09.2009 in der SZ: Deutscher Maschinenbau -----
Das Minus war im Inlandsgeschäft mit 45 Prozent noch etwas stärker als im Ausland mit minus 41 Prozent. Im Dreimonatsvergleich von Juni bis August ergab sich ein Einbruch von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Aber so lange die Zentralbanken immer neue Billionen in den Markt pumpen, alles auf Pump natürlich, so lange geht es aufwärts, bis es sich ausgepumpt hat.
----- Der erträumte Aufschwung - eine Fata Morgana -----
China kauft nach wie vor laufend neue US-Staatsanleihen, durchschnittlich 20 Milliarden jeden Monat. Von einem "Umtauschen in Rohstoffe", egal wie Geronimo sich das vorstellen mag, kann keine Rede sein. Die neue G-2 USA-China arbeitet ständig eng zusammen. US-Finanzminister Geithner spricht bekanntlich fließend chinesisch und lebte lange in China. Die US-Exporte nach China sind im Gegensatz zu den deutschen nie eingebrochen. Wie Obama unlängst auf dem US-chinesischen G-2 Wirtschaftsgipfel annoncierte, wird sich die Welt künftig dieser neuen Konstellation anpassen müssen. Nur ein Beispiel: GM verkauft Opel in Europa und baut gleichzeitig noch weitere Werke in China, dem weltgrößten Automarkt.
Das die Chinesen verstärkt Rohstoffe kaufen ist bekannt. Aber sie kaufen den Markt nicht leer. Sie kaufen nur ein wenig mehr als sie brauchen. Sie halten auch weiterhin jede Menge amerikanischer Staatsanleihen. Warum auch nicht? Wie kommen sie zu dem seltsamen Gedanken, das die bald wertlos sind? Ohne Erklärung hören sie sich sehr unglaubwürdig an.
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