Trotz kräftig gestiegener Gewinne streicht die Deutsche Bank 6400 Stellen. Die Eigenkapitalrendite für 2004 beträgt 17 Prozent, doch Vorstandschef Josef Ackermann will mehr. Der Arbeitsplatzabbau soll deshalb weitergehen.
Die Deutsche Bank will im laufenden Jahr weiter die Kosten senken. Obwohl der Gewinn 2004 auf 2,5 Milliarden Euro stieg, geht damit der Stellenabbau in dem Institut weiter.
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Diese Maßnahme sei notwendig, um das Ziel einer Rendite von 25 Prozent zu erreichen, sagte Konzernchef Josef Ackermann.
Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000 erzielt.
Dank eines Rekordgewinns im Handel mit Wertpapieren, einer deutlich gesunkenen Risikovorsorge im Kreditgeschäft und höherer Erträge mit Privatkunden stieg das Vorsteuerergebnis um 50 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich sogar um 87 Prozent auf gut 2,5 Milliarden Euro.
Rendite-Ziel von 25 Prozent nicht erreicht
Vorstandschef Josef Ackermann sagte, damit habe der Konzern seine führende Stellung in Deutschland weiter gefestigt. Deshalb sollen die Aktionäre in diesem Jahr eine um 20 Cent höhere Dividende von 1,70 Euro je Anteilsschein erhalten.
Von der für 2005 angestrebten Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25 Prozent blieb das Geldhaus im vergangenen Jahr aber noch weit entfernt. Einschließlich der im vierten Quartal verbuchten Sonderbelastungen wegen Abfindungszahlungen von 574 Millionen Euro erzielte die Bank eine Rendite von 17 Prozent.
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